Block 09 · Benutzeroberfläche

Oft 5/9 Prüfungen (W21, W22, W23, S24, S26) · Ø 12 von 200 Punkten · nur Teil 1 · Lösungen: 09_Benutzeroberflaeche_Loesungen.html
So arbeitest du mit diesem Block Erst den Erklärungssatz lesen, dann die Aufgaben mit dem Belegsatz daneben lösen (Belegsatz am besten separat ausdrucken und neben die Aufgaben legen). Zeitrichtwert: 1 Punkt ≈ 0,9 Minuten. Skizzen mit Bleistift und Lineal in die vorgedruckten Rahmen zeichnen. Lösungen erst danach in der separaten Lösungsdatei nachsehen – dort findest du die Musterskizzen als Wireframes.

A · Erklärungssatz

Aufgaben zur Benutzeroberfläche standen in 5 der 9 ausgewerteten Prüfungen, und zwar immer in Teil 1. Meist sind sie Teil einer größeren Aufgabe und bringen zusammen 7–18 Punkte. Typisch sind vier Aufgabenarten: ein Mockup skizzieren oder ergänzen (oft in einem vorgedruckten Smartphone- oder Browserrahmen), die Mängel eines Entwurfs finden und ihn verbessern, Barrierefreiheit (Anforderungen und Maßnahmen) und Usability (Begriffe, Tests). Der Belegsatz enthält zu diesem Block nichts – alles hier musst du selbst können.

UnterthemaKategorieTypische PunkteWichtigste Fähigkeit
GUI-01 Mockup, Wireframe & GUI-ElementeOft 4/93–10Anforderungen vollständig in eine beschriftete Skizze übertragen, passende Elemente und Darstellungsformen wählen
GUI-02 BarrierefreiheitWahrscheinlich 3/94–8Anforderung und dazu passende, konkrete Maßnahme nennen
GUI-03 Usability & Software-ErgonomieWahrscheinlich 2/96–16Mängel erkennen, mit den Grundsätzen der DIN EN ISO 9241-110 begründen und beheben

In der Themenanalyse bilden die drei Unterthemen zusammen das Thema „GUI / Mockup / Barrierefreiheit“ (Oft, 5/9). Damit genug geübt wird, ist es hier aufgeteilt. Die Kategorien der Teilthemen sind nach denselben Regeln berechnet (Wahrscheinlich = 2–3 von 9, davon mindestens einmal in S24–S26).

GUI-01 · Mockup, Wireframe & GUI-Elemente Oft

Vorkommen: 4/9 · Prüfungen: W22 (T1 A3a, Gestaltungselemente), W23 (T1 A4b, Darstellungsform + Skizze), S24 (T1 A4bb, verbessertes Mockup), S26 (T1 A4c, Vorteile von Mockups + Smartphone-Mockup ergänzen)

So sieht die Aufgabe aus

Wireframe, Mockup und Prototyp

Alle drei sind Entwürfe der Benutzeroberfläche, bevor programmiert wird. Sie unterscheiden sich im Detailgrad (englisch Fidelity: Low-Fidelity = grob, High-Fidelity = nah am Endprodukt) und darin, ob man sie bedienen kann.

WireframeMockupPrototyp
FrageWas steht wo? (Struktur, Anordnung, Inhalte)Wie sieht es aus? (visuelles Design)Wie funktioniert es? (Bedienung, Ablauf)
DetailgradLow-Fidelity: graue Kästen, Platzhalter, Kreuz für Bilder, kaum TextHigh-Fidelity: echte Texte, Farben, Schriften, Icons, BilderLow- bis High-Fidelity (vom Papierprototyp bis zum Klick-Dummy)
Interaktionkeine (statisch)keine (statisch)klickbar, teilweise funktionsfähig
Aufwand, Zeitpunktsehr gering, ganz am Anfangmittel, nachdem die Struktur abgestimmt isthöher, vor oder parallel zur Umsetzung
WerkzeugePapier, Whiteboard, BalsamiqFigma, Sketch, PenpotFigma (Prototyp-Modus), Axure; HTML-Klick-Dummy
Wireframe Mockup Prototyp Titel Button ‹ Medium DER SCHWARM Der Schwarm Frank Schätzing · Roman ✓ 2 von 3 verfügbar 2. OG · Regal R 14 Vormerken Start Suche Ausleihen Konto ‹ Medium DER SCHWARM Der Schwarm Frank Schätzing · Roman ✓ 2 von 3 verfügbar 2. OG · Regal R 14 Vormerken ✓ Vorgemerkt – Abholung ab 20.05. Start Suche Ausleihen Konto Low-Fidelity Struktur und Anordnung Platzhalter, keine Farben High-Fidelity, statisch Aussehen (visuelles Design) echte Texte, Farben, Schrift interaktiv (klickbar) Bedienung und Ablauf Tippen zeigt den nächsten Zustand
Abb. A-1: Dieselbe Seite einer Bibliotheks-App als Wireframe, Mockup und Prototyp
MerkeWireframe = Was steht wo? · Mockup = Wie sieht es aus? · Prototyp = Wie fühlt es sich an, wie läuft es ab?
In den Prüfungen wird „Mockup“ meist für jede Skizze einer Bildschirmseite verwendet („Skizzieren Sie ein Mockup …“). Eine saubere, beschriftete Bleistiftskizze ohne Farben reicht dafür völlig aus.

Zwei Begriffe aus dem Prototyping solltest du einordnen können: Ein horizontaler Prototyp zeigt viele Masken der Oberfläche, aber ohne Logik dahinter. Ein vertikaler Prototyp setzt eine einzelne Funktion vollständig durch alle Schichten um (Oberfläche, Logik, Datenbank). Ein Wegwerf-Prototyp dient nur zur Klärung und wird danach verworfen, ein evolutionärer Prototyp wird zum Produkt weiterentwickelt.

Vorteile und Grenzen von Mockups

VorteilBegründung bzw. Auswirkung
Anforderungen werden sichtbar und überprüfbarMissverständnisse zwischen Auftraggeber und Entwicklung fallen auf, bevor programmiert wird. Fehlende oder überflüssige Funktionen werden erkannt.
Frühes Feedback, günstige ÄnderungenEine Änderung am Entwurf kostet Minuten, eine Änderung am fertigen Programm Tage. Fehlerkosten steigen mit jeder Projektphase.
Gemeinsame Diskussions- und AbnahmegrundlageKunde, Design, Entwicklung und Test sprechen über dasselbe Bild. Das abgestimmte Mockup kann Teil des Pflichtenhefts werden.
Grundlage für frühe Usability-TestsMit Papier- oder Klickprototyp lassen sich Testpersonen aus der Zielgruppe einbeziehen, ohne dass Code existiert.
Bessere Planung und klare VorgabeAnzahl der Masken und Elemente ist bekannt, dadurch genauere Aufwandsschätzung; Entwickler setzen ein einheitliches Design mit weniger Rückfragen um.

Grenzen: zusätzlicher Aufwand; der Kunde hält einen realistisch aussehenden Entwurf leicht für „fast fertig“ (Erwartungen klären); Mockups zeigen weder Ladezeiten noch Logik; es droht eine Diskussion über Farben statt über Funktionen.

Typische Falle„Beschreiben Sie zwei Vorteile“ heißt: Vorteil + Auswirkung. „Mockups sind schnell erstellt“ allein bringt kaum Punkte. Besser: „Der Kunde sieht früh, wie die Seite aussehen wird, und kann fehlende Angaben noch vor der Programmierung nachfordern – Änderungen sind dann deutlich günstiger.“

GUI-Elemente und ihr Einsatz

Für Skizzen und für Fragen wie „Welches Element eignet sich?“ brauchst du einen festen Baukasten. Abbildung A-2 zeigt die wichtigsten Elemente so, wie du sie in der Prüfung schnell zeichnen kannst.

Button (primär/sekundär) Textfeld mit Label Dropdown / Auswahlliste Radiobuttons (genau 1) Checkboxen (0 bis n) Toggle-Switch (ein/aus) Slider (Wertebereich) Stepper (kleine Zahl) Datumsauswahl Suchfeld mit Vorschlägen Tabs / Registerkarten Breadcrumb (Pfadnavigation) Hamburger-Menü Tab-Bar (App-Navigation) Modal-Dialog (Rückfrage) Toast / Snackbar Tabelle (sortierbar) Kacheln / Cards Schrittanzeige / Fortschritt Akkordeon (ausklappbar) Buchen Abbrechen E-Mail-Adresse * erika@beispiel.de Sprache Deutsch ▾ Abholen in der Filiale Zustellung per Post Newsletter SMS-Erinnerung Dunkelmodus Push-Mitteilungen Umkreis: 20 km 0 km 50 km − 2 + Personen 12.05.2027 Mai 2027 Schätz| Schätzing, Frank Schatzinsel, Die Übersicht Details Leser Start › Katalog › Romane beantwortet: Wo bin ich? Start Katalog Konto Start Suche Ausleihen Konto Medium zurückgeben? Nein Zurückgeben ✓ Gespeichert Rückgängig verschwindet nach wenigen Sekunden Titel ▾ Rückgabe Der Schwarm14.05. Momo21.05. Romane412 Krimis268 Comics97 1 2 3 Medium Abholort Prüfen ▸ Öffnungszeiten ▾ Gebühren
Abb. A-2: Baukasten der wichtigsten GUI-Elemente (Beispiele aus einer Bibliotheks-App) – so lassen sie sich schnell skizzieren
ElementWofür?Achtung
Button (Schaltfläche)löst eine Aktion aus; Primärbutton (Hauptaktion, hervorgehoben) und Sekundärbutton (z. B. Abbrechen)als Verb beschriften („Buchen“, „Speichern“), nicht „OK“ oder „Submit“; pro Seite nur eine Primäraktion
Textfeld, Textbereichfreie Eingabe (Name, E-Mail, Bemerkung)immer mit sichtbarem Label; wo feste Werte möglich sind, lieber eine Auswahl
Dropdown (Auswahlliste)genau eine Option aus vielen (ab ca. 6), platzsparendOptionen sind nicht sichtbar; bei 2–5 Optionen sind Radiobuttons besser
Radiobuttons, Segmented Controlgenau eine Option aus wenigen; alle Optionen auf einen Blicksinnvolle Option vorauswählen
Checkboxunabhängige Ja/Nein-Auswahl, mehrere gleichzeitig möglichEinwilligungen (Newsletter) nie vorausgewählt (DSGVO)
Toggle-SwitchEinstellung ein/aus mit sofortiger Wirkung (Dunkelmodus, Mitteilungen)nicht in Formularen, die erst mit „Speichern“ wirken
Slider (Schieberegler)ungefährer Wert aus einem Bereich (Lautstärke, Umkreis, Preisspanne)ungenau, für motorisch eingeschränkte Menschen schwierig; eingestellten Wert anzeigen
Stepper (− 2 +)kleine ganze Zahl (Anzahl Personen, Tickets)Grenzen (min./max.) erzwingen, große Tippflächen
Datumsauswahl (Datepicker)Datum oder Zeitraum per Kalender; ungültige Tage lassen sich sperrenZeitraum = zwei Felder (von/bis) oder Bereichsauswahl
Suchfeldschnelles Finden in großen Datenmengen, oft mit Vorschlägen (Autovervollständigung)Treffer und „keine Treffer“ klar anzeigen
Tabelle, Listeviele gleichartige Datensätze; sortier- und filterbaram Smartphone nur wenige Spalten
Kacheln (Cards)überschaubare Zahl von Objekten, oft mit Bild oder Status; touchfreundlichweniger Datensätze pro Bildschirm
Karte (Map), DiagrammDaten mit Ortsbezug bzw. Zahlen, Verläufe, Vergleiche (siehe Darstellungsformen)Achsen und Einheiten beschriften
Tabs (Registerkarten)zwischen gleichrangigen Bereichen einer Seite umschaltenaktiven Tab deutlich markieren
Breadcrumb (Pfadnavigation)zeigt die Position in der Hierarchie (Start › Katalog › Romane); Elternebenen sind anklickbarvor allem bei Websites mit mehreren Ebenen
Hamburger-Menü (☰)Navigation eingeklappt, spart Platz auf kleinen Bildschirmenversteckt die Bereiche; wichtige Bereiche besser in eine Tab-Bar
Tab-Bar (Bottom Navigation)3–5 Hauptbereiche einer App, immer sichtbar, mit dem Daumen erreichbarSymbol und Text
Modal-Dialogunterbricht den Ablauf und erzwingt eine Entscheidung (z. B. Löschen bestätigen)sparsam einsetzen; Buttons eindeutig beschriften („Löschen“ / „Behalten“)
Toast (Snackbar)kurze Rückmeldung, die nicht blockiert und von selbst verschwindet („Gespeichert“), evtl. mit „Rückgängig“nicht für wichtige Fehlermeldungen
TooltipZusatzinformation beim Darüberfahren mit der Mausauf Touchgeräten gibt es kein Hover
Fortschrittsbalken, SchrittanzeigeStatus eines Vorgangs („Schritt 2 von 3“, Upload 60 %)–
Akkordeon, Pagination, Karussellausklappbare Abschnitte (FAQ); lange Listen seitenweise; mehrere Inhalte nacheinanderKarussells werden kaum beachtet – kein automatisches Weiterschalten
Merke – welches Auswahl-Element?
So wird es in der Prüfung gefragtW22 T1 A3a: In einer Tabelle ist ein Gestaltungselement (eine Pfadnavigation) beschrieben, drei weitere sollen ergänzt werden (3 P). Schreibe pro Zeile Name + Zweck, z. B. „Akkordeon: Abschnitte, die sich per Klick auf die Überschrift auf- und zuklappen lassen; lange Seiten (FAQ) bleiben übersichtlich.“

Darstellungsform für Daten wählen

Bevor du dich entscheidest, beantworte drei Fragen: Welche Daten (Anzahl, Text oder Zahl, Zeitbezug, Ortsbezug, Bilder)? Was will der Nutzer damit tun (Überblick, vergleichen, suchen, Lage erkennen, Entwicklung verfolgen)? Auf welchem Gerät?

Darstellungsformgeeignet fürVorteil (Begründung)Nachteil
Tabelle / Listeviele gleichartige Datensätze mit mehreren Merkmalenübersichtlich, schnell erfassbar, sortier- und filterbarwenig anschaulich; auf kleinen Bildschirmen eng
Kacheln (Cards)überschaubare Anzahl von Objekten, oft mit Bild oder Statusmodern, Fokus auf das Wesentliche, gut für Touch und kleine Bildschirmeweniger Einträge pro Bildschirm, Vergleich schwerer
KarteDaten mit Ortsbezug (Standorte, Gebiete, Routen)räumliche Lage und Entfernungen sofort erkennbarDetailwerte erst nach Antippen; Geodaten nötig
LiniendiagrammVerlauf über die Zeit, TrendEntwicklung auf einen Blickexakte Werte schwer ablesbar
Säulen-/BalkendiagrammVergleich von Kategorien oder ZeitabschnittenGrößenunterschiede intuitiv erkennbarbei vielen Kategorien unübersichtlich
Kreis-/RingdiagrammAnteile an einem Ganzen (wenige Kategorien)Anteil sofort sichtbarkein Zeitverlauf, ungenau bei vielen Anteilen
Kennzahl, Tacho, Ampelein aktueller Wert, ggf. mit Grenzwertin einer Sekunde erfasstkeine Historie
Kalender, ZeitleisteTermine, Belegungenzeitliche Einordnungbraucht viel Platz
BaumHierarchien (Ordner, Organigramm)Struktur sichtbartiefe Ebenen unübersichtlich

Beispiel: Der Lieferdienst „Blitzkurier“ hat 40 E-Transporter. Die Disposition will wissen, wo die Fahrzeuge sind, welchen Status sie haben und wie voll ihr Akku ist. Abb. A-3 zeigt dieselben vier Fahrzeuge in vier Darstellungsformen.

Tabelle / Liste Kacheln Karte Balkendiagramm Fzg.StatusAkku E-101unterwegs64 % E-102lädt23 % E-103frei91 % E-104frei47 % ▲▼ nach jeder Spalte sortierbar Filter: Status, Akkustand E-10164 %unterwegs E-10223 %lädt E-10391 %frei E-10447 %frei D 101102103104 Akkustand in % E-101E-102E-103E-104 64239147 050100
Abb. A-3: Dieselben Fahrzeugdaten als Tabelle, Kacheln, Karte und Diagramm

Welche Form richtig ist, hängt von der Aufgabe ab: Soll die Disposition entscheiden, welches freie Fahrzeug einem Abholort am nächsten ist, ist die Karte richtig – Entfernungen sieht man sofort, Status und Akku erscheinen beim Antippen des Pins. Sollen dagegen alle Fahrzeuge mit niedrigem Akku gefunden werden, ist eine nach Akkustand sortierbare Tabelle besser. Das Diagramm eignet sich für den schnellen Vergleich weniger Werte, die Kacheln für eine App, in der der Fahrer „sein“ Fahrzeug antippt.

MerkeDie Begründung muss sich auf die Aufgabe des Nutzers und die Art der Daten beziehen. „Ist übersichtlich“ allein ist keine Begründung. Gut: „Die Karte zeigt die räumliche Lage der Fahrzeuge, sodass die Disposition das nächstgelegene freie Fahrzeug ohne Suchen erkennt.“
Typische FalleKreisdiagramm für einen zeitlichen Verlauf (falsch – das ist ein Linien- oder Säulendiagramm); Diagramm ohne Achsenbeschriftung und Einheit; Tabelle und Liste als „zwei verschiedene Darstellungsformen“ nennen (zählt meist nur einmal).
So wird es in der Prüfung gefragtW23 T1 A4b: zwei Darstellungsformen für eine Übersicht nennen (2 P), eine auswählen und begründen (2 P), dann mit zwei Beispieldatensätzen skizzieren (4 P). Laut Lösungshinweisen wurden u. a. Liste/Tabelle, Kacheln und Karte akzeptiert – entscheidend ist die passende Begründung. In der Skizze die Beispieldatensätze wirklich eintragen.

Responsive Design und Mobile First

Responsive Design heißt: Eine Oberfläche passt ihr Layout automatisch an Bildschirmgröße und Ausrichtung an – mit denselben Inhalten und einer Codebasis für Smartphone, Tablet und Desktop. Typische Techniken und Anpassungen:

Mobile First heißt: Der Entwurf beginnt beim kleinsten Bildschirm. Weil dort nur das Wichtigste Platz hat, muss man priorisieren. Größere Bildschirme werden danach schrittweise ergänzt (Progressive Enhancement). Vorteile: Fokus auf die Kernfunktionen, gute Ladezeiten auf Mobilgeräten – und die meisten Nutzer sind mobil unterwegs. Davon abzugrenzen ist Adaptive Design: feste Layouts für einige wenige Gerätegrößen.

Desktop (ab 1024 px) Tablet (600–1023 px) Smartphone (unter 600 px) Stadtbibliothek Katalog Konto Hilfe Stadtbibliothek ⋮ weiterscrollen Bibliothek 3 Spalten · Menüleiste 2 Spalten · Hamburger-Menü 1 Spalte · Tab-Bar
Abb. A-4: Responsive Design – derselbe Bibliothekskatalog an drei Breakpoints
Typische Falle„Responsive Design = für jedes Gerät eine eigene App“ ist falsch, ebenso „die Desktop-Seite wird einfach kleiner gezoomt“. Responsive bedeutet ein Inhalt, dessen Anordnung sich anpasst.

So skizzierst du ein Mockup in der Prüfung

  1. Anforderungen markieren: Jede geforderte Information und Funktion im Aufgabentext unterstreichen und nummerieren. Für jede gibt es Punkte – also muss jede als sichtbares Element in der Skizze vorkommen.
  2. Vorgaben übernehmen: Vorgedruckte Teile (Titel, Zurück-Pfeil, Menüleiste) nicht ändern, sondern im gleichen Stil weiterzeichnen.
  3. Grob aufteilen: oben Orientierung und Auswahl (Titel, Filter), in der Mitte der Inhalt (das Wichtigste zuerst und groß), unten die Aktion (Primärbutton, beim Smartphone im Daumenbereich).
  4. Passende Elemente wählen (Baukasten oben) und sauber als Kästen zeichnen: Bilder als Kasten mit Kreuz, Diagramme mit beschrifteten Achsen.
  5. Beispieldaten eintragen („Rückgabe bis 14.05.“ statt „Text Text“) – so sieht der Prüfer, dass du die Daten verstanden hast.
  6. Am Rand beschriften: Was nicht selbsterklärend ist, mit Pfeil erläutern („Tippen öffnet Kalender“, „Liste scrollbar“).
  7. Kontrolle: Alle Anforderungen abgehakt? Klare Beschriftungen, Rückmeldung, Abbrechen möglich? Status als Text statt nur als Farbe, große Schaltflächen?
9:41 ← Meine Ausleihen 3 Medien ausgeliehen ⚠ 1 Medium überfällig Der Schwarm F. Schätzing ⚠ überfällig seit 02.05. Verlängern Momo M. Ende Rückgabe bis 14.05. Verlängern Die Känguru-Chroniken M.-U. Kling Rückgabe bis 21.05. Verlängern Alle verlängern StartSuche AusleihenKonto Titel + Zurück-Pfeil: Wo bin ich? (Orientierung) Zusammenfassung zuerst – das Wichtigste oben Liste: je Medium Bild, Titel, Frist – mit Beispieldaten Status als Text + Symbol, nicht nur als rote Farbe Aktion direkt am Eintrag, klar beschriftet Primäraktion groß und im Daumenbereich Tab-Bar: Hauptbereiche jederzeit erreichbar
Abb. A-5: So sieht eine gute Prüfungsskizze aus – Kästen, Beispieldaten und Randbeschriftungen (Bibliotheks-App „Meine Ausleihen“)
MerkeBewertet werden Vollständigkeit (jede Anforderung als Element), Eignung der Elemente und Übersichtlichkeit – nicht die Zeichenkunst. Ein vergessenes Element kostet mehr als eine krumme Linie.
So wird es in der Prüfung gefragtS26 T1 A4cb: Ein Smartphone-Rahmen mit Titelzeile und Zurück-Pfeil ist vorgegeben, ergänzt werden sollen ein aktueller Messwert und ein Verlaufsdiagramm mit wählbarem Start- und Enddatum (6 P). Wer nur das Diagramm zeichnet und die Datumsauswahl vergisst, verschenkt Punkte. S24 T1 A4bb: Ein Browserfenster mit Menüleiste ist vorgegeben, darin ein verbessertes Mockup mit allen geforderten Funktionen skizzieren (7 P).

GUI-02 · Barrierefreiheit Wahrscheinlich

Vorkommen: 3/9 · Prüfungen: W21 (T1 A3ab, Begriff erläutern), W22 (T1 A3b, inklusives Design: Schrift und Farbe), S26 (T1 A4b, zwei Anforderungen + Maßnahmen in einer Tabelle)

Begriff

Software ist barrierefrei, wenn Menschen mit Behinderungen sie in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe finden, wahrnehmen, verstehen und bedienen können (angelehnt an § 4 Behindertengleichstellungsgesetz, BGG). Dazu nutzen viele Menschen Hilfsmittel: Screenreader (liest den Bildschirm vor), Braillezeile, Bildschirmlupe, Spracheingabe, Spezialtastaturen. Die Software muss so gebaut sein, dass diese Hilfsmittel funktionieren.

Nutzergruppetypische Barrierehilft z. B.
blinde Menschen (Screenreader, Braillezeile)Bilder ohne Textalternative, Buttons ohne Namen, nur mit der Maus bedienbarAlternativtexte, semantische Struktur, Tastaturbedienung
sehbehinderte und ältere Menschenkleine Schrift, geringer Kontrast, Layout zerfällt beim Vergrößernhoher Kontrast, skalierbare Schrift, Zoom bis 200 %
farbfehlsichtige Menschen (rund 8 % der Männer)Information nur über Rot und Grünzusätzlich Text, Symbol oder Muster
gehörlose und schwerhörige MenschenVideos ohne Untertitel, Hinweise nur als TonUntertitel, Transkript, Gebärdensprache, visuelle Signale
motorisch eingeschränkte Menschenwinzige Klickflächen, enge Zeitlimits, komplizierte Gesten, Maus nötiggroße Bedienelemente, Tastatur/Spracheingabe, keine engen Zeitlimits
kognitiv eingeschränkte Menschen, Menschen mit geringen Deutschkenntnissenkomplizierte Sprache, unübersichtliche Abläufeeinfache bzw. Leichte Sprache, klare Struktur, Hilfen
vorübergehend oder situativ eingeschränkte MenschenArm im Gips, grelles Sonnenlicht, laute Umgebung, keine Brille dabeidieselben Maßnahmen
MerkeBarrierefreiheit ist nicht nur ein Thema für Rollstuhlfahrer und blinde Menschen – und sie nützt allen: Untertitel im Zug, Kontrast in der Sonne, große Buttons beim Gehen, einfache Sprache für Eilige.

Rechtlicher Rahmen (Kurzfassung)

Regelunggilt fürInhalt
BGG und BITV 2.0 (Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung)öffentliche Stellen des Bundes (die Länder haben eigene, ähnliche Gesetze)Websites, Apps und Intranet müssen barrierefrei sein; Pflicht zu einer „Erklärung zur Barrierefreiheit“ mit Feedback-Möglichkeit; Grundinformationen in Deutscher Gebärdensprache und Leichter Sprache
BFSG (Barrierefreiheitsstärkungsgesetz), gilt seit 28.06.2025; setzt den European Accessibility Act der EU umdie private Wirtschaft – bestimmte Produkte und Dienstleistungen für Verbraucher, z. B. Online-Shops und Online-Buchungen (elektronischer Geschäftsverkehr), Bankdienstleistungen, E-Books, Websites/Apps/E-Tickets im PersonenverkehrProdukte und Dienstleistungen müssen barrierefrei sein, Informationen zur Barrierefreiheit sind bereitzustellen; Kleinstunternehmen (weniger als 10 Beschäftigte und höchstens 2 Mio. € Jahresumsatz oder Bilanzsumme) sind bei Dienstleistungen ausgenommen; Marktüberwachung und Bußgelder
EN 301 549 und WCAGtechnischer Maßstab für beide GesetzeDie europäische Norm verweist für Web und Apps auf die WCAG 2.1, Konformitätsstufe AA

Die WCAG (Web Content Accessibility Guidelines) sind Richtlinien des W3C. Aktuell ist Version 2.2 (2023). Sie enthalten prüfbare Erfolgskriterien in drei Stufen: A (Mindestanforderungen), AA (der übliche gesetzliche Standard) und AAA (höchste Stufe).

Typische Falle„Barrierefreiheit ist nur für Behörden Pflicht“ – stimmt seit Juni 2025 nicht mehr. Wer Verbrauchern online etwas verkauft oder Buchungen anbietet, fällt in der Regel unter das BFSG. Die BITV 2.0 dagegen gilt nur für öffentliche Stellen.

Die vier Prinzipien der WCAG

PrinzipBedeutungBeispiele
wahrnehmbar
perceivable
Alle Informationen müssen mit mindestens einem Sinn erfasst werden können.Alternativtexte, Untertitel, Kontrast, nicht nur Farbe, vergrößerbarer Text
bedienbar
operable
Alle Funktionen müssen bedienbar sein – mit Maus, Tastatur, Touch oder Sprache.vollständige Tastaturbedienung, sichtbarer Fokus, genug Zeit, große Ziele, nichts blinkt
verständlich
understandable
Inhalte und Bedienung müssen verständlich und vorhersehbar sein.einfache Sprache, einheitliche Navigation, Beschriftungen, Fehlermeldungen mit Lösungshinweis
robust
robust
Inhalte müssen mit verschiedenen Browsern und Hilfsmitteln zuverlässig funktionieren.valides, semantisches HTML; Steuerelemente geben Name, Rolle und Zustand an Hilfsmittel weiter
MerkeEnglisch POUR: perceivable, operable, understandable, robust – auf Deutsch wahrnehmbar, bedienbar, verständlich, robust.

Anforderungen und Maßnahmen

In der Prüfung werden Anforderung (was muss erfüllt sein?) und Maßnahme (wie setze ich es um?) getrennt verlangt. Die Tabelle ist dein Vorrat.

AnforderungMaßnahme (konkret)Prinzip
ausreichender KontrastText mindestens 4,5 : 1 zum Hintergrund; große Schrift (ab 24 px bzw. 18,7 px fett) sowie Bedienelemente und Grafiken mindestens 3 : 1; mit einem Kontrastrechner prüfenwahrnehmbar
skalierbarer Text, Zoomrelative Schriftgrößen (rem, auf Android sp), Systemschriftgröße übernehmen; Vergrößerung auf 200 % ohne Verlust von Inhalten; bei 320 px Breite kein waagerechtes Scrollenwahrnehmbar
Farbe nicht als einziges Merkmalzusätzlich Text („ausgebucht“), Symbol (✓ / ✕), Muster; Links zusätzlich unterstreichenwahrnehmbar
TextalternativenAlternativtext für informative Bilder und Symbole; dekorative Bilder leer (alt=""); Diagramme zusätzlich als Tabelle oder Textwahrnehmbar
Alternativen für Audio und VideoUntertitel, Transkript, Audiodeskription; ggf. Video in Gebärdensprachewahrnehmbar
Tastaturbedienbarkeitalles per Tab, Enter und Leertaste erreichbar; sichtbarer Fokusrahmen; logische Fokus-Reihenfolge; keine „Tastaturfalle“; Link „Zum Inhalt springen“bedienbar
ausreichend große BedienelementeZielgröße mind. 24 × 24 px (WCAG 2.2, Stufe AA); empfohlen 44 × 44 pt (iOS) bzw. 48 × 48 dp (Android) mit Abstand; Alternative zu komplizierten Gestenbedienbar
genug Zeit, keine AblenkungZeitlimits verlängerbar oder abschaltbar; Karussells und Animationen pausierbar, kein Autoplay; nichts blinkt öfter als 3-mal pro Sekundebedienbar
verständliche Sprachekurze Sätze, bekannte Wörter, Fachbegriffe erklären; ggf. Leichte Sprache und weitere Sprachen; Sprache der Seite festlegen (richtige Aussprache im Screenreader)verständlich
Beschriftungen und Fehlerhilfedauerhaft sichtbare Labels statt nur Platzhaltertext; Pflichtfelder als Text kennzeichnen; Fehlermeldung als Text direkt am Feld mit Korrekturvorschlagverständlich
vorhersehbares VerhaltenNavigation überall gleich; keine unerwarteten Kontextwechsel (z. B. neues Fenster ohne Hinweis); aussagekräftige Linktexte statt „hier klicken“verständlich
Kompatibilität mit Hilfsmittelnsemantisches HTML (Überschriften h1–h6, Listen, button statt klickbarem div, label for); ARIA-Attribute nur wo nötig; Statusmeldungen werden vom Screenreader angesagtrobust

Beispiel in HTML: Ein Screenreader kann nur vorlesen, was im Code steht.

<!-- schlecht -->
<!-- Bild-Button ohne Namen,
     per Tastatur nicht erreichbar -->
<div class="btn" onclick="senden()">
  <img src="pfeil.png">
</div>

<!-- nur Platzhalter, kein Label -->
<input type="text"
       placeholder="E-Mail">
<!-- gut -->
<label for="mail">E-Mail-Adresse *</label>
<input id="mail" type="email"
       aria-describedby="mail-fehler">
<p id="mail-fehler">Bitte vollständige
   Adresse eingeben, z. B. name@web.de</p>
<button type="submit">
  Leseausweis beantragen</button>
<img src="cover.jpg"
  alt="Buchcover: Der Schwarm von F. Schätzing">
✗ nicht barrierefrei ✓ barrierefrei Leseausweis beantragen Eingabe fehlerhaft! Pflichtfelder sind rot markiert. E-Mail Geburtsdatum Nutzungsordnung akzeptiert – mehr dazu hier ➜ Leseausweis beantragen E-Mail-Adresse * erika.muster@beispiel ⚠ Die E-Mail-Adresse ist unvollständig. Beispiel: name@beispiel.de Geburtsdatum * (TT.MM.JJJJ) 12.03.1990 Ich akzeptiere die Nutzungsordnung (PDF, 80 kB) Leseausweis beantragen * Pflichtfeld 1 2 3 4 1 2 3 4
Abb. A-6: Dasselbe Formular einer Bibliothek – links mit Barrieren, rechts barrierefrei gestaltet
Nr.Barriere (links)Lösung (rechts)
1nur Platzhaltertext im Feld – verschwindet beim Tippen, wird nicht von jedem Screenreader als Beschriftung erkanntdauerhaft sichtbares Label über dem Feld, im Code mit dem Feld verknüpft; Formatangabe im Label
2Fehler nur als roter Rahmen und allgemeine Meldung ohne FeldbezugFehlermeldung als Text mit Symbol direkt am Feld, mit Beispiel zur Korrektur
3winzige, hellgraue Schrift (Kontrast ca. 2 : 1), winzige Checkbox, Linktext „hier“dunkle Schrift in normaler Größe, große Checkbox, aussagekräftiger Linktext mit Dateiformat
4kleiner Button nur mit Symbol, heller Kontrast – unklar, was er tutgroßer Button mit Text, der die Aktion beschreibt
Kontrast von Text auf weißem Grund (WCAG-Formel)
BeispieltextFarbeKontrastStufe AA für normalen Text
Kursleitung: S. Meier#B4B4B42,1 : 1✗ nicht erfüllt
Kursleitung: S. Meier#9999992,9 : 1✗ nicht erfüllt
Kursleitung: S. Meier#7676764,5 : 1✓ gerade erfüllt
Kursleitung: S. Meier#5959597,0 : 1✓ (sogar AAA)
Kursleitung: S. Meier#22222215,9 : 1✓

Inklusives Design: Schrift und Farbgebung

Inklusives Design (auch Design for All) heißt: von Anfang an so gestalten, dass möglichst viele Menschen das Produkt ohne Anpassung nutzen können – statt später Sonderlösungen anzubauen. Die Prüfung fragt dazu gern nach Schrift und Farbe.

KriteriumUmsetzung (Beispiele)
Schriftart / Schriftbildserifenlose, klare Schrift, deutlich unterscheidbare Zeichen (I, l, 1 und O, 0) · Grundgröße für Fließtext etwa 16 px · Schriftgröße vom Nutzer einstellbar · Zeilenabstand etwa das 1,5-Fache · linksbündig, kein Blocksatz · kurze Zeilen (rund 60–80 Zeichen) · keine langen Texte in GROSSBUCHSTABEN oder kursiv · klare Hierarchie über Größe und Fettung
Farbgebunghoher Kontrast (mind. 4,5 : 1) · Farbe nie alleiniger Informationsträger · Rot-Grün-Unterscheidungen vermeiden, besser z. B. Blau/Orange · Hochkontrast- und Dunkelmodus anbieten · Farbbedeutungen einheitlich (Rot = Fehler) · keine grellen, flackernden Farbwechsel
Layout, Bedienungklare, gleichbleibende Struktur · großzügige Abstände · große Schaltflächen · wichtige Funktionen gut erreichbar
Typische FalleAnforderung und Maßnahme sagen dasselbe: „Anforderung: guter Kontrast – Maßnahme: Kontrast verbessern“ bringt kaum Punkte. Besser: Anforderung: „Texte müssen auch für sehbehinderte Menschen gut lesbar sein.“ Maßnahme: „Kontrastverhältnis von mindestens 4,5 : 1 einhalten und die Schrift über die Systemeinstellung bis 200 % vergrößerbar machen.“
So wird es in der Prüfung gefragt W21 T1 A3ab: Begriff „barrierefrei“ erläutern (4 P) – Definition plus Bezug auf Nutzergruppen bzw. Hilfsmittel. W22 T1 A3b: für die Kriterien „Schriftart/Schriftbild“ und „Farbgebung“ je zwei Beispiele für inklusives Design (4 P). S26 T1 A4b: zwei Anforderungen an barrierefreie Software und je eine geeignete Maßnahme in einer Tabelle beschreiben (8 P, also etwa 2 P je Feld). Bei „beschreiben“ reicht ein Stichwort nicht – ein ganzer Satz mit Bezug auf die Nutzer.

Barrierefreiheit prüfen

GUI-03 · Usability & Software-Ergonomie Wahrscheinlich

Vorkommen: 2/9 · Prüfungen: W21 (T1 A3aa Usability/UX an vier Punkten, A3ac Usability-Tests), S24 (T1 A4ba Mängel eines Mockups aus UI/UX-Sicht)

Usability und User Experience

Usability (Gebrauchstauglichkeit) ist nach DIN EN ISO 9241-11 das Ausmaß, in dem bestimmte Benutzer ein System in einem bestimmten Nutzungskontext nutzen können, um bestimmte Ziele effektiv, effizient und zufriedenstellend zu erreichen.

KriteriumBedeutungmessbar z. B. über
EffektivitätDas Ziel wird vollständig und richtig erreicht.Erfolgsquote, Anzahl der Fehler
EffizienzDer Aufwand (Zeit, Klicks, Eingaben) steht in einem guten Verhältnis zum Ergebnis.Bearbeitungszeit, Anzahl der Schritte
ZufriedenstellungDie Nutzung wird als angenehm empfunden, ohne Ärger oder Belastung.Fragebogen (z. B. SUS), Interviews

Wichtig ist der Nutzungskontext: wer (Zielgruppe), mit welchem Ziel, mit welchem Gerät, in welcher Umgebung. Eine App, die Profis am Schreibtisch effizient finden, kann für ältere Menschen unterwegs unbrauchbar sein.

User Experience (UX) umfasst nach DIN EN ISO 9241-210 alle Wahrnehmungen und Reaktionen einer Person, die sich aus der tatsächlichen und der erwarteten Nutzung ergeben – also auch Erwartungen vorher, Emotionen, Ästhetik, Vertrauen und die Erinnerung danach. Usability ist ein Teil der UX.

User Experience (UX): alle Wahrnehmungen und Reaktionen rund um die Nutzung vor der Nutzung Erwartungen, erster Eindruck, Bewertungen im App-Store, Markenbild während der Nutzung Usability (ISO 9241-11): effektiv · effizient · zufriedenstellend dazu: Ästhetik, Freude, Vertrauen nach der Nutzung Erinnerung, Vertrauen, Weiterempfehlung, erneute Nutzung
Abb. A-7: Usability ist ein Teil der User Experience
MerkeUsability: Kann ich mein Ziel gut erreichen? UX: Wie erlebe ich das Produkt insgesamt – vorher, währenddessen und danach?
So wird es in der Prüfung gefragtW21 T1 A3aa: Usability und positive User Experience anhand von vier Punkten verdeutlichen (8 P, also 2 P je Punkt: Punkt nennen + kurz erläutern). Geeignete Punkte: intuitive, schnell erlernbare Bedienung · Effizienz (wenige Schritte, kurze Ladezeiten) · klare Struktur und Übersichtlichkeit · Konsistenz · verständliche Rückmeldungen und Fehlertoleranz · Barrierefreiheit · Nutzbarkeit auf allen Geräten (responsiv) · ansprechende Gestaltung · Vertrauen (transparente Preise, Datenschutz).

Software-Ergonomie

Software-Ergonomie bedeutet, Software an die Fähigkeiten und Bedürfnisse der Menschen anzupassen, damit sie ihre Aufgaben ohne unnötige Belastung erledigen können. Für Bildschirmarbeitsplätze verlangt das sogar der Arbeitsschutz (Arbeitsstättenverordnung, Anhang 6). Die Normenreihe DIN EN ISO 9241 „Ergonomie der Mensch-System-Interaktion“ regelt das; wichtig sind Teil 11 (Usability-Begriffe), Teil 110 (Interaktionsprinzipien), Teil 112 (Informationsdarstellung) und Teil 210 (menschzentrierte Gestaltung: Nutzungskontext verstehen → Anforderungen festlegen → Entwürfe erstellen → mit Nutzern bewerten, und das iterativ).

Grundsätze der Dialoggestaltung nach DIN EN ISO 9241-110

Seit der Neufassung 2020 heißt der Teil 110 „Interaktionsprinzipien“. In Prüfungen und Lehrbüchern ist „Grundsätze der Dialoggestaltung“ weiterhin üblich. Alte und neue Bezeichnungen werden akzeptiert – am sichersten schreibst du beide, z. B. „Robustheit gegen Benutzerfehler (Fehlertoleranz)“.

Grundsatz (2020)früher (2006)Was heißt das?Beispiel (Bibliotheks-App, Mailprogramm)
AufgabenangemessenheitgleichDas System unterstützt die Aufgabe ohne unnötige Schritte und Informationen; sinnvolle Voreinstellungen.„Alle verlängern“ statt jedes Medium einzeln; die Suche merkt sich die zuletzt gewählte Filiale.
Selbstbeschreibungs­fähigkeitgleichDer Benutzer erkennt jederzeit, wo er ist, was er tun kann und was das System gerade macht.Seitentitel; „Verlängert bis 28.05.“ nach dem Tippen; Ladeanzeige beim Versand einer Mail.
Erwartungs­konformitätgleichDas Verhalten entspricht Erfahrungen und Konventionen; Begriffe, Symbole und Positionen sind innerhalb der Anwendung und mit der Plattform einheitlich.Papierkorb-Symbol löscht; „Senden“ steht immer an derselben Stelle; Sprache der Nutzer statt Fachjargon.
ErlernbarkeitLern­förderlichkeitDas System hilft beim Kennenlernen und Lernen.kurze Einführung beim ersten Start, Hilfetexte, Tooltips; gefahrloses Ausprobieren dank „Rückgängig“.
SteuerbarkeitgleichDer Benutzer bestimmt Ablauf, Richtung und Tempo: unterbrechen, zurückgehen, abbrechen. Dazu gehören seit 2020 auch Anpassungen an eigene Bedürfnisse.Abbrechen jederzeit; Entwurf speichern und später weiterschreiben; Schriftgröße einstellen.
Robustheit gegen BenutzerfehlerFehler­toleranzFehler werden vermieden, erkannt und lassen sich mit wenig Aufwand korrigieren; kein Schaden durch Fehlbedienung.Auswahl statt Freitext; Prüfung schon beim Tippen; Rückfrage vor dem Löschen; Eingaben bleiben nach einem Fehler erhalten; verständliche Meldung mit Lösung.
Benutzerbindungneu seit 2020Das System ist einladend und motivierend, schafft Vertrauen und Lust auf weitere Nutzung – ohne Manipulation.ansprechende Gestaltung, persönliche Begrüßung, Lesestatistik „12 Bücher in diesem Jahr“.
Entfallen ist der frühere eigene Grundsatz Individualisierbarkeit (Anpassen an Vorlieben und Fähigkeiten). Diese Aspekte werden heute vor allem der Steuerbarkeit zugeordnet.
Merke – Leitfragen zum Zuordnen Unnötiger Aufwand oder Überflüssiges? → Aufgabenangemessenheit · Weiß ich, wo ich bin und was passiert ist? → Selbstbeschreibungsfähigkeit · Ist es so, wie ich es kenne und wie es sonst in der App ist? → Erwartungskonformität · Kann ich es ohne Handbuch lernen? → Erlernbarkeit · Kann ich abbrechen, zurückgehen, das Tempo bestimmen? → Steuerbarkeit · Was passiert bei Fehleingaben? → Robustheit gegen Benutzerfehler · Macht es Lust wiederzukommen, vertraue ich ihm? → Benutzerbindung
Typische Falle„Fehlertoleranz“ bedeutet nicht, dass das Programm nicht abstürzt – das ist Zuverlässigkeit nach ISO 25010. Gemeint sind Fehler des Benutzers. Außerdem: Eine unklare Beschriftung verletzt die Selbstbeschreibungsfähigkeit, eine ungewohnte Position oder uneinheitliche Begriffe die Erwartungskonformität. Viele Mängel verletzen mehrere Grundsätze – eine begründete Zuordnung reicht in der Regel.

Für die Anzeige von Informationen gibt es zusätzlich Teil 112 (Entdeckbarkeit, Ablenkungsfreiheit, Unterscheidbarkeit, eindeutige Interpretierbarkeit, Kompaktheit, Konsistenz). Bei der Anordnung helfen die Gestaltgesetze: Nähe (Zusammengehöriges steht nah beieinander), Ähnlichkeit (gleich Aussehendes hat die gleiche Funktion), Geschlossenheit (ein Rahmen bildet eine Gruppe). Elemente sollten an einem gemeinsamen Raster ausgerichtet sein – „schief“ angeordnete Elemente wirken unruhig und erschweren das Erfassen.

Usability-Tests

VerfahrenAblaufVorteileNachteile
Thinking Aloud (Methode des lauten Denkens)Testpersonen aus der Zielgruppe lösen typische Aufgaben („Verlängern Sie das Buch X“) und sprechen dabei ihre Gedanken laut aus. Ein Moderator beobachtet und protokolliert, oft mit Bildschirm- und Videoaufzeichnung.zeigt, warum Probleme entstehen; schon mit Papier- oder Klickprototyp möglich; etwa 5 Personen finden die meisten ProblemeAufwand; Laborsituation; lautes Denken verändert das Verhalten leicht
A/B-TestZwei Varianten einer Seite werden im laufenden Betrieb zufällig verschiedenen Nutzergruppen gezeigt. Verglichen werden Kennzahlen wie Abschlussquote oder Abbruchrate.objektive Daten aus echter Nutzung, große Stichprobebraucht ein laufendes System und viele Nutzer; zeigt nur welche Variante besser ist, nicht warum
Eye-TrackingEine Kamera erfasst, wohin die Testperson schaut; Auswertung als Heatmap oder Blickpfad.zeigt, was übersehen wirdteure Technik, meist im Labor
Fragebogen, z. B. SUS (System Usability Scale)Nach der Nutzung bewerten Personen 10 Aussagen auf einer Skala; Ergebnis 0–100 Punkte (etwa 68 gilt als Durchschnitt).günstig, vergleichbar, viele Teilnehmendesubjektiv; nennt keine konkreten Ursachen
Expertenreview / heuristische Evaluation3–5 Usability-Fachleute prüfen die Oberfläche anhand von Regeln (z. B. Nielsens 10 Heuristiken oder Grundsätze der ISO 9241-110).schnell, günstig, ohne Testpersonen, sehr früh möglichkeine echten Nutzer; findet nicht alle Probleme
weitereCognitive Walkthrough, Interviews und Fokusgruppen, Card Sorting (Aufbau der Navigation), Nutzungsanalyse (Web-Analytics, Klick-Heatmaps), Remote-Tests, Feedback-Funktion in der App
Nielsens 10 Heuristiken (Grundlage der heuristischen Evaluation)
1 · Sichtbarkeit des Systemstatus6 · Wiedererkennen statt Erinnern
2 · Übereinstimmung von System und realer Welt7 · Flexibilität und Effizienz (Abkürzungen für Geübte)
3 · Kontrolle und Freiheit des Benutzers (Rückgängig, Abbrechen)8 · Ästhetisches, minimalistisches Design
4 · Konsistenz und Standards9 · Hilfe beim Erkennen, Verstehen und Beheben von Fehlern
5 · Fehlervermeidung10 · Hilfe und Dokumentation
MerkeVor dem Go-live (es gibt nur Entwürfe oder Prototypen): Thinking Aloud, Expertenreview, Eye-Tracking. Nach dem Go-live (echte Nutzung): A/B-Test, Nutzungsanalyse, Fragebogen und Feedback. Nenne in der Begründung den Zeitpunkt.
So wird es in der Prüfung gefragtW21 T1 A3ac: zwei Möglichkeiten zum Test der Benutzerfreundlichkeit beschreiben (4 P). „Beschreiben“ heißt: Verfahren nennen und den Ablauf in ein bis zwei Sätzen erklären. Nur „A/B-Test“ hinzuschreiben bringt höchstens die Hälfte.

Mängel in einem Mockup erkennen und verbessern

Gehe einen Entwurf systematisch von oben nach unten durch und stelle zu jedem Bereich die Fragen der Checkliste:

  1. Orientierung: Gibt es einen Seitentitel, einen markierten Menüpunkt, eine Breadcrumb, einen Weg zurück? (Selbstbeschreibungsfähigkeit)
  2. Fokus auf die Aufgabe: Sind alle geforderten Funktionen da? Gibt es Überflüssiges oder Doppeltes (Werbung, doppelte Links, Link auf die eigene Seite)? (Aufgabenangemessenheit)
  3. Anordnung: Ausrichtung an einem Raster, Zusammengehöriges gruppiert, Wichtiges oben, Platz sinnvoll genutzt?
  4. Steuerelemente: Passt das Element zur Eingabe (Datum → Datumsauswahl, kleine Zahl → Stepper)?
  5. Beschriftung und Sprache: eindeutig, einheitlich, eine Sprache, kein Fachjargon? (Selbstbeschreibungsfähigkeit, Erwartungskonformität)
  6. Aktionen: Hauptaktion hervorgehoben? Gefährliche Aktionen (Löschen, Zurücksetzen) abgesetzt und mit Rückfrage? Abbrechen möglich? (Steuerbarkeit, Robustheit)
  7. Fehler und Rückmeldungen: verständliche Meldungen direkt am Feld? Bestätigung nach einer Aktion? (Robustheit, Selbstbeschreibungsfähigkeit)
  8. Verhalten: Öffnen Links unerwartet neue Fenster? Wechselt etwas automatisch? (Erwartungskonformität, Steuerbarkeit)
  9. Barrierefreiheit: Kontrast, Schriftgröße, Farbe als einziges Merkmal, Größe der Klickflächen, Labels (GUI-02).

Formuliere jeden Mangel nach dem Schema Mangel (was, wo?) → Auswirkung auf den Nutzer → verletzter Grundsatz → Verbesserung. Beispiel: der Dialog einer Bibliothekssoftware zum Verlängern von Ausleihen.

Info ✕ Möchten Sie die Verlängerung nicht abbrechen? Der Schwarm – nicht verlängerbar (vorgemerkt) Momo Die Känguru-Chroniken Fehler 0x1F: RES_CONFLICT OKAbbrechenHilfe 1 2 3 4 5
Abb. A-8: Entwurf eines Dialogs mit Mängeln (Bibliothekssoftware)
Nr.MangelAuswirkungGrundsatzVerbesserung
1Fenstertitel „Info“ sagt nichts über den ZweckNutzer erkennt nicht sofort, worum es gehtSelbstbeschreibungs­fähigkeitTitel „Ausleihen verlängern“
2Frage mit doppelter Verneinung („nicht abbrechen?“)missverständlich, führt zu falschen EntscheidungenSelbstbeschreibungs­fähigkeit„Möchten Sie die ausgewählten Medien um 4 Wochen verlängern?“
3nicht verlängerbares Medium ist vorausgewähltder Fehler wird geradezu provoziertRobustheit gegen Benutzerfehlernicht verlängerbare Medien ausgrauen, Grund anzeigen, nicht auswählbar machen
4technische Fehlermeldung „0x1F: RES_CONFLICT“Ursache und Lösung bleiben unklarRobustheit gegen Benutzerfehler„‚Der Schwarm‘ ist vorgemerkt und kann nicht verlängert werden. Bitte bis 14.05. zurückgeben.“
5„OK“, „Abbrechen“, „Hilfe“ gleich gestaltet; „OK“ ist mehrdeutigNutzer klickt die falsche SchaltflächeErwartungs­konformitäteindeutige Verben: „Verlängern“ (hervorgehoben) und „Nicht verlängern“
So wird es in der Prüfung gefragtS24 T1 A4ba: drei Mängel eines Mockups aus UI/UX-Sicht beschreiben (6 P), danach in A4bb ein verbessertes Mockup skizzieren (7 P). Laut Lösungshinweisen zählten z. B. eine ungünstige, nicht bündige Positionierung von Elementen, platzraubend untereinander gesetzte Links, Links, die neue Fenster öffnen, ein überflüssiger Link auf die gerade angezeigte Seite und unklare Doppelungen zwischen Menü und Seiteninhalt.
Typische Falle„Sieht unschön aus“ ist kein Mangel im Sinne der Prüfung – nenne immer die Auswirkung auf die Bedienung. Und: Im verbesserten Mockup müssen die Mängel, die du selbst genannt hast, wirklich behoben sein. Der Prüfer vergleicht beide Teilaufgaben.

B · Belegsatz

Für diesen Block legt die IHK keine Notationshilfe bei. Der Belegsatz besteht deshalb nur aus den Anlagen zur Ausgangssituation, auf die sich alle Aufgaben beziehen. Keine Erklärungen.

Anlage 1 · Ausgangssituation

Die Aufgaben dieses Blocks beziehen sich auf die folgende Ausgangssituation:

Die AquaVita Freizeit GmbH betreibt in der Stadt Lindenbrück drei Einrichtungen: das Hallenbad Mitte, das Freibad am Weiher und die Saunawelt Lindenbrück. Das private Unternehmen hat 140 Beschäftigte und zählt rund 450 000 Besuche im Jahr. Tickets werden bisher an der Kasse und über eine veraltete Website verkauft, Schwimmkurse (z. B. Seepferdchen, Aquafitness 50+) können nur telefonisch gebucht werden.

Die AquaVita hat die Brückner Digital GmbH beauftragt, drei Anwendungen zu entwickeln:

Sie sind Auszubildende bzw. Auszubildender zum Fachinformatiker / zur Fachinformatikerin Anwendungsentwicklung bei der Brückner Digital GmbH und arbeiten im UI/UX-Team mit. Sie erstellen und prüfen Entwürfe (Wireframes und Mockups), achten auf Barrierefreiheit und bereiten Usability-Tests vor.

Im Oktober 2026 hat die AquaVita ihre Kundschaft online zur bisherigen Website befragt (Anlage 3). Ein erster Entwurf der neuen Seite „Kurs buchen“ liegt vor (Anlage 4).

Anlage 2 · Anforderungen (Auszug aus dem Lastenheft)

Nr.A · Kursbuchung (Website und App)
A1Die Seite zeigt Kursname, Bad, Kursleitung, Dauer, Preis je Person und eine kurze Beschreibung des Kurses.
A2Die angebotenen Termine (Datum und Uhrzeit) werden mit der Anzahl freier Plätze angezeigt. Ausgebuchte Termine sind nicht buchbar; für sie kann man sich auf eine Warteliste setzen lassen.
A3Pro Buchung können 1 bis 4 Personen angemeldet werden. Für jede Person werden Name und Geburtsdatum erfasst (Altersgrenzen, z. B. „ab 50 Jahren“).
A4Vor dem verbindlichen Buchen wird der Gesamtpreis angezeigt.
A5Die AGB müssen bestätigt werden; die Anmeldung zum Newsletter ist freiwillig.
A6Der Buchungsvorgang kann jederzeit abgebrochen werden.
A7Nach der Buchung erhält die Kundin bzw. der Kunde eine Bestätigung auf dem Bildschirm und per E-Mail.
Nr.B · Seite „Auslastung“ (App)
B1Auswahl eines der drei Bäder (Hallenbad Mitte, Freibad am Weiher, Saunawelt).
B2Aktuelle Auslastung des gewählten Bades als Anzahl der Gäste und in Prozent der Kapazität (Hallenbad Mitte: 400 Gäste).
B3Prognose der Auslastung im Tagesverlauf (stündlich während der Öffnungszeit, Hallenbad Mitte 8–22 Uhr) für einen auswählbaren Tag – heute bis 6 Tage im Voraus.
B4Aktuelle Wassertemperatur der Becken des gewählten Bades (Hallenbad Mitte: Sportbecken, Nichtschwimmerbecken, Kinderbecken).
B5Von der Seite aus kann direkt ein Ticket für das gewählte Bad gekauft werden.
B6Der Zeitpunkt der letzten Aktualisierung wird angezeigt; die Daten können manuell aktualisiert werden.
Nr.C · Ticketkauf (App)
C1Auswahl genau eines der drei Bäder.
C2Auswahl des Besuchstags: heute bis 30 Tage im Voraus; an Revisionstagen ist das Bad geschlossen.
C3Anzahl der Tickets je Tarif (Erwachsene, Ermäßigt, Kind) jeweils von 0 bis 10.
C4Zusatzleistungen, beliebig kombinierbar: Sauna, Schließfach, Leihhandtuch.
C5Kurze Rückmeldung, wenn das Ticket in der Wallet des Smartphones gespeichert wurde.
C6Sicherheitsabfrage, bevor ein bereits gekauftes Ticket storniert wird.
C7Wechsel zwischen den Hauptbereichen Start, Tickets, Kurse und Konto ist jederzeit möglich.
Nr.D · Allgemeine Anforderungen
D1Die App läuft unter Android und iOS; die Website ist responsiv (Smartphone, Tablet, Desktop).
D2Website und App müssen barrierefrei sein. Maßstab sind die WCAG 2.1, Konformitätsstufe AA.
D3Zielgruppen: Familien mit Kindern, Seniorinnen und Senioren, Schulen und Vereine, Touristinnen und Touristen (Deutsch und Englisch).
D4Die Web-Anwendung „AquaVita Verwaltung“ (Anlage 5) wird bisher nur an PCs genutzt. Künftig sollen die Kursleitungen die Kurstermine auch auf Tablets im Hochformat am Beckenrand aufrufen und die Anwesenheit erfassen können.

Anlage 3 · Online-Befragung zur bisherigen Website (Oktober 2026, Auszug)

Nr.PersonRückmeldung
F1Frau B., 74 Jahre, Grauer Star„Die hellgraue Schrift auf weißem Grund kann ich kaum lesen. Wenn ich die Seite vergrößere, rutschen die Texte übereinander.“
F2Herr T., 41 Jahre, Rot-Grün-Sehschwäche„Im Belegungskalender sind volle Tage rot und freie Tage grün. Für mich sehen beide gleich aus.“
F3Herr K., 29 Jahre, blind, nutzt einen Screenreader„Bei den Schaltflächen sagt mein Screenreader nur ‚Schaltfläche‘ – ohne Namen. Die Fotos der Becken heißen ‚IMG_2231.jpg‘.“
F4Frau L., 52 Jahre, Zittern der Hände (Tremor)„Die kleinen Plus- und Minus-Knöpfe beim Ticketkauf treffe ich fast nie. Mit der Tastatur komme ich nicht bis zum Bezahlen-Button.“
F5Frau S., 33 Jahre, gehörlos„Das Erklärvideo zu den Baderegeln hat weder Untertitel noch eine Textfassung.“
F6Herr A., 47 Jahre, lernt seit einem Jahr Deutsch„Den Text zu den Tarifen verstehe ich nicht: ‚Ermäßigungsberechtigt sind Personen gemäß § 4 Abs. 2 der Entgeltordnung, sofern ein entsprechender Nachweis …‘“
F7Herr P., 38 Jahre, Vater„Bei der Kursanmeldung hatte ich das Geburtsdatum meiner Tochter falsch eingegeben. Es kam nur ‚Ungültige Eingabe‘ und alle Felder waren wieder leer.“
F8Frau D., 22 Jahre, Studentin„Nach dem Bezahlen landete ich auf der Startseite. Ob der Kauf geklappt hat, wusste ich erst am nächsten Tag durch die Abbuchung.“
F9Herr W., 69 Jahre, Stammgast„Für eine einzige Tageskarte muss ich mich durch sieben Seiten klicken und jedes Mal meine Adresse neu eingeben.“
F10Frau R., 45 Jahre„Auf der Website heißt es ‚Warenkorb‘, in der alten App ‚Einkaufstasche‘. Und der Weiter-Knopf ist mal links, mal rechts.“
F11Frau N., 35 Jahre, Mutter von zwei Kindern„Wenn ich beim Ticketkauf einen Schritt zurückgehe, ist meine Auswahl weg. Abbrechen kann ich nur, indem ich das Browserfenster schließe.“
F12Herr M., 58 Jahre, neu in Lindenbrück„Wie die Wertkarte mit Bonusguthaben funktioniert, habe ich erst nach Wochen verstanden. Nirgends gibt es eine Erklärung.“

Anlage 4 · Entwurf 1 der Seite „Kurs buchen“ (Website, Desktop-Ansicht)

AquaVita – Kurse × ← → ↻ https://www.aquavita-freizeit.de/kurse/buchen?id=4711 ⋮ AquaVita StartBäderTicketsKurseKontakt Anmelden Saunawelt: 20 % Rabatt im November! Jetzt Gutschein sichern › ‹ › Aquafitness 50+ · Hallenbad Mitte · 45 Min. · Kursleitung: S. Brandt · Infos zum Kurs: hier klicken ↗ Fehler 422 – Eingabe ungültig. Pflichtfelder sind rot markiert. TT.MM.JJJJ 09:0011:0017:30 Vor- und Nachname Geburtsdatum Personen Ja, Newsletter mit Angeboten erhalten AGB gelesen x 7 R q 2 Zeichen eingeben ↻ Zurücksetzen Submit © AquaVita Freizeit GmbH · Impressum · Datenschutz · AGB

Hinweise zum Entwurf:

Anlage 5 · Mockup der Web-Anwendung „AquaVita Verwaltung“ – Kursverwaltung (Desktop)

AquaVita Verwaltung × ← → ↻ https://verwaltung.aquavita-freizeit.de/kurse/aquafitness-50 ⋮ AquaVita Verwaltung DashboardKasseKurseBäderBerichte Suchen … MY ▾ Start › Kurse › Aquafitness 50+ Aquafitness 50+ · Hallenbad Mitte + Termin anlegen Termine Teilnehmende (12) Warteliste (3) Kursleitung: alle ▾ 01.11.2026 – 30.11.2026 nur Termine mit freien Plätzen DatumUhrzeitKursleitungBelegungStatusAktion Mo 02.11.202609:00–09:45S. Brandtausgebucht Mi 04.11.202609:00–09:45S. Brandt3 Plätze frei Fr 06.11.202617:30–18:15J. Kowalski6 Plätze frei Mo 09.11.202609:00–09:45S. Brandtausgebucht Mi 11.11.202609:00–09:45S. Brandt11 Plätze frei 15/1512/159/1515/154/15 BearbeitenBearbeitenBearbeitenBearbeitenBearbeiten Termine 1–5 von 12 ‹123› ✓ Termin am 13.11.2026 gespeichert × 1 2 3 4 5 6 7 8

① bis ⑧: markierte Gestaltungselemente (zu Aufgabe GUI-01.1).

C · Aufgaben

Alle Aufgaben beziehen sich auf die Ausgangssituation in Anlage 1 und die weiteren Anlagen des Belegsatzes. Skizzen werden mit Bleistift in die vorgedruckten Rahmen gezeichnet; Farben sind nicht erforderlich. Gesamt: 105 Punkte (ca. 95 Minuten).

GUI-01 · Mockup, Wireframe & GUI-Elemente

Aufgabe GUI-01.1 ★☆☆ Grundlagen 6 Punkte

Im Projekt-Wiki sollen die Gestaltungselemente der Web-Anwendung „AquaVita Verwaltung“ beschrieben werden. In Anlage 5 sind acht Elemente mit ① bis ⑧ markiert.

6 PWählen Sie sechs der markierten Elemente aus. Nennen Sie jeweils die Bezeichnung des Gestaltungselements und beschreiben Sie kurz seinen Zweck.
Nr.BezeichnungZweck

Angelehnt an: W22 Teil 1, Aufgabe 3a (Gestaltungselemente für Benutzerschnittstellen beschreiben)

Aufgabe GUI-01.2 ★★☆ Anwendung 11 Punkte

Für den Ticketkauf in der App (Anlage 2, Anforderungen C1 bis C7) sollen passende Bedienelemente festgelegt werden. Außerdem soll die Kursverwaltung künftig auf Tablets laufen.

7 Pa) Ergänzen Sie die Tabelle. Nennen Sie für jede Anforderung ein geeignetes GUI-Element und begründen Sie Ihre Wahl kurz.
AnforderungGUI-ElementBegründung
C1 Auswahl genau eines der drei Bäder
C2 Besuchstag (heute bis 30 Tage im Voraus, Revisionstage geschlossen)
C3 Anzahl Tickets je Tarif (0 bis 10)
C4 Zusatzleistungen Sauna, Schließfach, Leihhandtuch (beliebig kombinierbar)
C5 Rückmeldung „Ticket in der Wallet gespeichert“
C6 Sicherheitsabfrage vor dem Stornieren eines Tickets
C7 Wechsel zwischen Start, Tickets, Kurse und Konto
4 Pb) Gemäß Anforderung D4 soll die Kursverwaltung (Anlage 5) auch auf Tablets im Hochformat am Beckenrand bedienbar sein. Erläutern Sie den Begriff Responsive Design und beschreiben Sie zwei konkrete Anpassungen der Seite aus Anlage 5 für die Nutzung auf dem Tablet.

Angelehnt an: W22 Teil 1, Aufgabe 3a und W23 Teil 1, Aufgabe 4b (geeignete Darstellung wählen und begründen)

Aufgabe GUI-01.3 ★★★ Prüfungsniveau 18 Punkte

Für die App „AquaVita“ soll die Seite „Auslastung“ entworfen werden (Anforderungen B1 bis B6 in Anlage 2). Die Projektleitung möchte die Gestaltung vor der Programmierung mit Mockups bei der AquaVita abstimmen.

a) Wireframes und Mockups
2 Paa) Erläutern Sie den Unterschied zwischen einem Wireframe und einem Mockup.
4 Pab) Beschreiben Sie zwei Vorteile, die sich aus der Erstellung von Mockups für dieses Projekt ergeben.
b) Für die Prognose der Auslastung im Tagesverlauf (Anforderung B3) kommen verschiedene Darstellungsformen in Frage.
2 Pba) Nennen Sie zwei geeignete Darstellungsformen.
2 Pbb) Entscheiden Sie sich für eine der beiden Darstellungsformen und begründen Sie Ihre Entscheidung.
8 Pc) Ergänzen Sie den folgenden Entwurf der Seite „Auslastung“ so, dass alle Anforderungen B1 bis B6 erfüllt sind. Verwenden Sie für die Prognose Ihre Darstellungsform aus bb), tragen Sie Beispieldaten ein und beschriften Sie die verwendeten Elemente.
14:05 ← Auslastung Platz für Beschriftungen

Angelehnt an: S26 Teil 1, Aufgabe 4c (Vorteile von Mockups, Smartphone-Entwurf ergänzen) und W23 Teil 1, Aufgabe 4b (Darstellungsformen)

GUI-02 · Barrierefreiheit

Aufgabe GUI-02.1 ★☆☆ Grundlagen 6 Punkte

Website und App der AquaVita sollen barrierefrei sein (Anlage 2, D2).

2 Pa) Erläutern Sie den Begriff „barrierefreie Software“.
2 Pb) Nennen Sie die vier Prinzipien, nach denen die WCAG gegliedert sind.
2 Pc) Nennen Sie vier Personengruppen, die von einer barrierefreien App der AquaVita profitieren.

Angelehnt an: W21 Teil 1, Aufgabe 3ab (Barrierefreiheit erläutern)

Aufgabe GUI-02.2 ★★☆ Anwendung 12 Punkte

In der Online-Befragung (Anlage 3) haben Nutzerinnen und Nutzer Probleme mit der bisherigen Website gemeldet. Die neue App soll diese Probleme vermeiden.

8 Pa) Wählen Sie vier der Rückmeldungen F1 bis F6 aus. Beschreiben Sie jeweils die Anforderung an barrierefreie Software, die verletzt ist, und eine geeignete Maßnahme für die neue App.
Nr.verletzte Anforderunggeeignete Maßnahme
4 Pb) Damit die App von Anfang an für möglichst viele Menschen nutzbar ist, soll inklusives Design angewendet werden. Nennen Sie für die folgenden Kriterien je zwei Beispiele, wie inklusives Design umgesetzt werden kann.
KriteriumBeispiele
Schriftart / Schriftbild
Farbgebung

Angelehnt an: S26 Teil 1, Aufgabe 4b (Anforderungen und Maßnahmen) und W22 Teil 1, Aufgabe 3b (inklusives Design)

Aufgabe GUI-02.3 ★★★ Prüfungsniveau 16 Punkte

Bevor die Seite „Kurs buchen“ umgesetzt wird, soll der Entwurf in Anlage 4 auf Barrierefreiheit geprüft werden.

2 Pa) Die Geschäftsführung der AquaVita fragt, warum sie als privates Unternehmen überhaupt zur Barrierefreiheit ihrer Website und App verpflichtet ist. Erläutern Sie dies unter Angabe der gesetzlichen Grundlage.
10 Pb) Beschreiben Sie vier Barrieren im Entwurf (Anlage 4). Ordnen Sie jede Barriere einem Prinzip der WCAG zu und beschreiben Sie eine geeignete Maßnahme.
Barriere im EntwurfWCAG-PrinzipMaßnahme
4 Pc) Beschreiben Sie zwei Verfahren, mit denen das Team vor dem Go-live prüfen kann, ob die fertige Website die Anforderungen an die Barrierefreiheit erfüllt.

Angelehnt an: S26 Teil 1, Aufgabe 4b und S24 Teil 1, Aufgabe 4ba (Mängel eines Mockups beschreiben)

GUI-03 · Usability & Software-Ergonomie

Aufgabe GUI-03.1 ★☆☆ Grundlagen 6 Punkte

Die AquaVita legt großen Wert auf eine gute Usability und eine positive User Experience ihrer neuen App.

2 Pa) Erläutern Sie den Unterschied zwischen Usability und User Experience (UX).
3 Pb) Ordnen Sie den folgenden Eigenschaften der App jeweils den Grundsatz der Dialoggestaltung nach DIN EN ISO 9241-110 zu, der damit vor allem erfüllt wird.
Nr.Eigenschaft der AppGrundsatz
1Gutscheincodes werden ohne Leerzeichen übernommen; die leicht verwechselbaren Zeichen O und 0 werden automatisch richtig erkannt.
2Beim Ticketkauf zeigt ein Balken oben „Schritt 2 von 3: Zusatzleistungen wählen“.
3Erklärvideos lassen sich anhalten, zurückspulen und schneller abspielen.
4Bei der Kursbuchung werden nur die Angaben abgefragt, die für den gewählten Kurs nötig sind – bei „Aquafitness 50+“ z. B. keine Angaben zu Erziehungsberechtigten.
5Ein Tipp auf das Logo oben links führt – wie auf den meisten Websites – zur Startseite.
6Neue Funktionen werden nach einem Update mit einer kurzen, überspringbaren Tour vorgestellt.
1 Pc) Ein Grundsatz der Fassung von 2020 fehlt in der Tabelle. Nennen Sie ihn und geben Sie ein Beispiel für seine Umsetzung in der App.

Angelehnt an: W21 Teil 1, Aufgabe 3aa (Usability und User Experience)

Aufgabe GUI-03.2 ★★☆ Anwendung 12 Punkte

Die Rückmeldungen F7 bis F12 der Online-Befragung (Anlage 3) betreffen die Usability der bisherigen Website.

8 Pa) Wählen Sie vier der Rückmeldungen F7 bis F12 aus. Nennen Sie jeweils den verletzten Grundsatz der Dialoggestaltung nach DIN EN ISO 9241-110 und beschreiben Sie eine Verbesserung für die neue App.
Nr.verletzter GrundsatzVerbesserung
4 Pb) Die Usability der neuen App soll zweimal geprüft werden: vor dem Go-live mit einem klickbaren Prototyp und nach dem Go-live im laufenden Betrieb. Beschreiben Sie für jeden der beiden Zeitpunkte ein geeignetes Testverfahren.
ZeitpunktTestverfahren und Beschreibung
vor dem Go-live (klickbarer Prototyp)
nach dem Go-live (laufender Betrieb)

Angelehnt an: W21 Teil 1, Aufgabe 3ac (Möglichkeiten zum Test der Benutzerfreundlichkeit)

Aufgabe GUI-03.3 ★★★ Prüfungsniveau 18 Punkte

Der erste Entwurf der Seite „Kurs buchen“ (Anlage 4) wurde im Review mit der AquaVita wegen Mängeln bei der Usability abgelehnt. Sie sollen den Entwurf überarbeiten.

8 Pa) Beschreiben Sie vier Mängel des Entwurfs aus UI/UX-Sicht und nennen Sie jeweils den Grundsatz der Dialoggestaltung, gegen den verstoßen wird. Reine Barrierefreiheitsmängel wie Kontrast oder Farbe (siehe GUI-02.3) werden hier nicht gewertet.
Mangel (mit Auswirkung auf den Nutzer)Grundsatz
10 Pb) Skizzieren Sie im folgenden Rahmen ein verbessertes Mockup der Seite „Kurs buchen“. Es muss die Anforderungen A1 bis A7 (Anlage 2) erfüllen und die von Ihnen in a) genannten Mängel beseitigen. Verwenden Sie den Kurs „Aquafitness 50+“ mit den Terminen aus Anlage 5 als Beispieldaten (Preis: 9,50 € je Person).
AquaVita – Kurse × ← → ↻ https://www.aquavita-freizeit.de/kurse/buchen?id=4711 ⋮ AquaVita StartBäderTicketsKurseKontakt Anmelden

Angelehnt an: S24 Teil 1, Aufgabe 4b (Mängel eines Mockups aus UI/UX-Sicht, verbessertes Mockup skizzieren)

Originalaufgaben zum Üben

Diese echten Prüfungsaufgaben passen zu diesem Block (Dateien im Ordner Prüfungsvorbereitung). Lösungen gibt es nur für 2023 Sommer, 2023 Winter, 2024 Sommer und 2025 Winter (dort vom u-form-Verlag) – für diesen Block also nur zu W23 und S24.

PrüfungAufgabeThemaDatei · Lösung
Winter 2021T1 A3a (aa 8 P, ab 4 P, ac 4 P)Usability und User Experience an vier Punkten; Barrierefreiheit erläutern; zwei Usability-Tests beschreiben2021/winter/AE 2021 Winter Teil 1.pdf · keine Lösung
Winter 2022T1 A3a (3 P), A3b (4 P)Gestaltungselemente (Breadcrumb u. a.) beschreiben; inklusives Design: Schrift und Farbe2022/winter/AE 2022 Winter Teil 1.pdf · keine Lösung
Winter 2023T1 A4b (ba 2 P, bb 2 P, bc 4 P)Darstellungsformen für eine Übersicht nennen, eine begründen, skizzieren2023/winter/AE Winter 2023 Teil 1.pdf · Lösung: AE Winter 2023 Teil 1 Lösungen.pdf
Sommer 2024T1 A4b (ba 6 P, bb 7 P)Mängel eines Mockups (Browser) aus UI/UX-Sicht; verbessertes Mockup skizzieren2024/sommer/AE Sommer 2024 Teil 1+2+3.pdf · Lösung: AE Sommer 2024 Teil 1 Lösungen.pdf
Sommer 2026T1 A4b (8 P), A4c (ca 4 P, cb 6 P)Barrierefreiheit: Anforderungen und Maßnahmen; Vorteile von Mockups; Smartphone-Mockup ergänzen2026/sommer/AE Sommer 2026 Teil 1.pdf · keine Lösung