java\10_Netzwerk_IoT\ (Start mit java Aufgabe_NET_03_3.java)
| Komponente | Sensor | Aktor | Gateway | Plattform / Backend |
|---|---|---|---|---|
| Ultraschallsonde (Wasserstand) | X | |||
| motorgetriebener Schieber am Hochbehälter | X | |||
| LoRaWAN-Gateway GW1 | X | |||
| MQTT-Broker im Rechenzentrum | X | |||
| Abwasserpumpe | X | |||
| Durchflussmesser in der Zulaufleitung | X |
Erklärung: Sensor = liest die Umwelt (Wasserstand, Durchfluss), Aktor = verändert sie (Schieber, Pumpe). Typischer Fehler: Den Durchflussmesser als Aktor einordnen, weil er „in der Leitung sitzt“ – er misst aber nur.
| Anwendungsfall | Funktechnik | Begründung |
|---|---|---|
| (1) Hochbehälter „Waldhöhe“ | NB-IoT | Das vorhandene LTE-Netz deckt den Standort gut ab – hinter dem Bergrücken muss kein eigenes Gateway gebaut werden (LoRaWAN-Gateways sind außer Reichweite). 6 Byte alle 5 Minuten sind für NB-IoT (bis ca. 250 kbit/s) problemlos; der Energiebedarf spielt dank Stromanschluss keine Rolle, und die gute Gebäudedurchdringung hilft im Betonbauwerk. Laufende Kosten: nur ein SIM-Tarif (1,50 € im Monat). |
| (2) Inspektionsdrohne | 5G | Nur 5G bietet in Anlage 3 die nötige Datenrate (bis über 1 Gbit/s ≫ 8 Mbit/s Video) und eine Reichweite im Kilometerbereich; 5G ist am Deich verfügbar. Die geringe Latenz (< 10 ms) ermöglicht ein flüssiges Livebild. WLAN reicht nur 30–100 m, LoRaWAN nur max. 5,5 kbit/s. |
| (3) Schaltschranksensoren | Bluetooth LE | Der Techniker liest vor Ort direkt mit dem Tablet aus – BLE braucht keine weitere Infrastruktur, das Tablet ist die Gegenstelle. Die Reichweite (10–50 m) genügt im Pumpenhaus, der Energiebedarf ist sehr gering (Knopfzelle 1–3 Jahre, Wechsel bei der monatlichen Wartung möglich), die Module sind sehr günstig (5 €). |
erlaubte Sendezeit: 1 % von 3600 s = 36 s pro Stunde Nachrichten pro Stunde: 60 min ÷ 2 min = 30 benötigte Sendezeit: 30 × 1,48 s (SF12) = 44,4 s pro Stunde Vergleich: 44,4 s > 36 s → Duty Cycle wird überschritten, nicht zulässig
(Höchstens 36 s ÷ 1,48 s = 24,3 → 24 Nachrichten pro Stunde, also frühestens alle 2,5 Minuten.)
Eine der folgenden: mit kleinerem Spreading Factor senden, z. B. SF9: 30 × 0,21 s = 6,3 s ≤ 36 s (nur bei ausreichendem Empfang, ADR) · Intervall auf mindestens 2,5 Minuten verlängern (z. B. 3 Minuten) · mehrere Messwerte sammeln und gebündelt in einer Nachricht senden · zusätzliches Gateway näher an der Messstelle, damit ein kleinerer SF reicht.
Erklärung: Bei Auswahlfragen erst die K.-o.-Kriterien prüfen (Video → hohe Datenrate; Batterie → kein WLAN/5G; km-Entfernung → kein BLE/WLAN) und dann mit Anlagenwerten argumentieren. Typischer Fehler bei b): mit 15 statt 2 Minuten rechnen oder 1 % von 60 Minuten als 0,6 s ansetzen.
Drei der folgenden: offenes Netzwerkprotokoll für LPWAN und batteriebetriebene Geräte · basiert auf der LoRa-Modulation (Chirp Spread Spectrum), sehr störfest, Empfang sogar unterhalb des Rauschpegels · große Reichweite: ländlich über 10 km, in Städten und hügeligem/bewaldetem Gelände 2–5 km · Stern-von-Sternen-Topologie, Endgeräte keinem Gateway zugeordnet · lizenzfreie Frequenzbänder (868 MHz), keine Gebühren, aber Duty Cycle von 1 % · geringe Datenrate (ca. 0,3–50 kbit/s) und nur 51–222 Byte Nutzdaten je Nachricht, ungeeignet für Bilder/Audio/Video · sehr geringer Energiebedarf, Batterie bis zu zehn Jahre · AES-128: Integritätsschutz und Ende-zu-Ende-Verschlüsselung der Nutzdaten.
Jedes Gateway in Reichweite leitet die Nachricht weiter, sie kommt also doppelt (als Duplikat) beim Network Server an. Der Network Server erkennt das Duplikat, verwirft es und prüft die Integrität, sodass der Messwert nur einmal an den Application Server bzw. die Datenbank gelangt. Positiver Nebeneffekt: Fällt GW1 aus, kommt die Nachricht trotzdem über GW2 an.
{
"devEUI": "4D:57:41:00:00:00:02:03",
"messstelle": "P-23 Aue, Wehr Kleinfeld",
"batterie": 34,
"messwerte": [
{ "zeitstempel": "2026-10-08T06:15:00Z", "wasserstand_cm": 311, "temperatur_c": 10.4 },
{ "zeitstempel": "2026-10-08T06:30:00Z", "wasserstand_cm": 318, "temperatur_c": 10.3 }
]
}
Der Vorschlag ist nicht sinnvoll:
Bei Edge Computing werden Daten direkt am Entstehungsort verarbeitet – hier in einer lokalen Steuerung (z. B. SPS oder Edge-Gateway) am Hochbehälter. Die Regel „Füllstand ≥ Grenzwert → Zulaufschieber schließen“ wird lokal ausgewertet und der Aktor direkt angesteuert, ohne Umweg über das Rechenzentrum. Dadurch funktioniert der Überfüllschutz auch bei gestörter Verbindung und reagiert sofort (keine Übertragungs- oder Duty-Cycle-Wartezeit). Das Rechenzentrum erhält weiterhin Messwerte und Statusmeldungen für Dashboard und Langzeitauswertung, sobald die Verbindung wieder steht.
10.4, nicht "10,4"). Schlüsselnamen sind frei wählbar (z. B. DevEUI, Value, Timestamp wie in S23), DevEUI auch ohne Doppelpunkte. c) je tragfähigem Argument 1 P, davon 1 P nur für einen geeigneten Alternativvorschlag. d) 1 P Begriff, 1 P lokale Auswertung/Steuerung, 1 P Bezug zum Verbindungsausfall.Erklärung: Das ist der Aufgabentyp aus S26 (englischer LoRa-Text, RSA-Fangfrage) und S23 (Verschlüsselung auf batteriebetriebenen Sensoren, JSON-Messwerte). Typische Fehler: in aa) Merkmale nennen, die nicht im Text stehen (z. B. Geräteklassen); in b) Komma nach dem letzten Array-Element oder Dezimalkomma; in c) nur „RSA ist sicher“ – die Frage zielt auf die Eignung für schwache Geräte.
| Abkürzung | Bezeichnung | Beispiel beim WAL |
|---|---|---|
| WAN | Wide Area Network | Verbindung der Standorte Verwaltung, Klärwerk, Wasserwerk und Rechenzentrum über das Internet (Anlage 2) |
| WLAN | Wireless Local Area Network | Tablets der Mitarbeiter auf dem Klärwerksgelände über AP2; WLAN-AP in der Verwaltung |
| VPN | Virtual Private Network | verschlüsselte Tunnel zwischen den Routern R1–R3 und der Firewall R4 im Rechenzentrum über das Internet; Zugriff des Bereitschaftsdienstes per Smartphone |
| Komponente | Aufgabe im Betriebshof | OSI-Schicht |
|---|---|---|
| Router mit Firewall (und VPN-Funktion) | verbindet das LAN des Betriebshofs mit dem Internet und baut den verschlüsselten VPN-Tunnel zur Firewall R4 im Rechenzentrum auf; leitet Pakete anhand der IP-Adressen weiter; die Firewall lässt aus dem Internet nur erlaubten Verkehr herein; oft zusätzlich DHCP-Server | 3 (Firewall bis 7) |
| Switch | verbindet die 8 PCs, den Netzwerkdrucker, den Access Point und den Router per Kabel; leitet jeden Frame anhand der Ziel-MAC-Adresse gezielt an den richtigen Anschluss | 2 |
| WLAN-Access-Point | stellt das Funknetz für die 10 Tablets bereit, verbindet es mit dem kabelgebundenen LAN und verschlüsselt die Funkstrecke (WPA2/WPA3) | 2 |
| Anwendungsgebiet | Konzept | Begründung |
|---|---|---|
| Messwerte der 38 Pegelmessstellen | LPWAN | Die Messstellen sind weit verteilt (bis 14 km) und haben weder Strom- noch Netzwerkanschluss. Ein LPWAN funkt mit großer Reichweite (mehrere km je Gateway) und so wenig Energie, dass die Batterie jahrelang hält; die kleinen Datenmengen (11 Byte alle 15 Minuten) passen zur geringen Datenrate. |
| Arbeitsplätze, Drucker und GW1 in der Verwaltung | LAN | Alle Geräte befinden sich an einem Standort, den der WAL selbst verkabelt und betreibt. Ein LAN (Ethernet über Switch SW1) bietet hohe Datenraten und geringe Latenz für Dateizugriffe und Drucken – ohne laufende Gebühren. |
| Hosts 1–3 und gemeinsames Speichersystem | SAN | Ein eigenes Hochgeschwindigkeitsnetz nur für Speicherzugriffe (Fibre Channel, Anlage 2): Alle drei Hosts greifen blockbasiert auf denselben Speicher zu, deshalb kann jede VM auf jedem Host laufen (Neustart bei Host-Ausfall, Live-Migration). Der Speicherverkehr belastet das Server-LAN nicht; redundante Pfade erhöhen die Verfügbarkeit. |
| Klärwerk und Wasserwerk ↔ Rechenzentrum | VPN | Die Standorte sind nur über das öffentliche Internet verbunden. Ein Site-to-Site-VPN zwischen R2/R3 und R4 baut verschlüsselte Tunnel auf – Prozess- und Messdaten bleiben vertraulich und unverändert, die Gegenstellen werden authentifiziert. Das ist deutlich günstiger als eigene Standleitungen. |
Risiko: SW2 ist ein Single Point of Failure. Fällt er aus (Defekt, Stromausfall), sind Leitwarten-PCs, SPS, Gateway GW2 und Router voneinander getrennt – die Leitwarte kann das Klärwerk nicht mehr überwachen und steuern, Messwerte über GW2 fehlen.
Maßnahme: einen zweiten, redundanten Switch einsetzen und die wichtigen Geräte (Leitwarten-PCs, SPS, Router) doppelt anbinden (teilvermaschte Topologie mit Spanning Tree bzw. Link-Aggregation); zusätzlich USV für die Netzwerktechnik und ein Ersatzgerät vor Ort.
Erklärung: Wie in W24: Jede Zeile braucht ein Merkmal des Konzepts und den Bezug zum Gebiet. „SAN, weil Rechenzentrum“ ist nur die Zuordnung, keine Begründung. Typische Verwechslung: SAN mit NAS – ein NAS ist ein Dateispeicher im normalen LAN, kein eigenes Netz.
7C:4F:B5 sind der OUI (Organizationally Unique Identifier): die vom IEEE vergebene Kennung des Herstellers des Gateways.3A:07:D1 sind die Gerätekennung, die der Hersteller für diese Netzwerkschnittstelle eindeutig vergibt. Zusammen ist die Adresse weltweit eindeutig.Zusatz (nicht verlangt): 7C = 0111 1100 – die beiden niederwertigsten Bits sind 0, es ist also eine Unicast-Adresse, die vom Hersteller global vergeben wurde (nicht zufällig/lokal).
| Begriff | OSI-Schicht |
|---|---|
| HTTP | 7 (Anwendung) |
| TCP | 4 (Transport) |
| IPv4 | 3 (Vermittlung) |
| MAC-Adresse | 2 (Sicherung) |
| Glasfaserkabel | 1 (Bitübertragung) |
| MQTT | 7 (Anwendung) |
| Feld | A | B | C | D | E | F |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Nummer | 5 | 2 | 7 | 8 | 1 | 4 |
Die beiden übrigen Bezeichner gehören nicht zum Ethernet-Frame: Time to Live ist ein Feld im IP-Header (Schicht 3), Source Port steht im TCP- bzw. UDP-Header (Schicht 4). Beide stecken also innerhalb der Nutzdaten.
ff ff ff ff ff ff 3c 52 82 5e 90 31 08 06 00 01 08 00 06 04 00 01 … └── Ziel-MAC ───┘ └── Quell-MAC ──┘ Typ Beginn der Nutzdaten
3C:52:82:5E:90:31FF:FF:FF:FF:FF:FF ist die Broadcast-Adresse – der Frame geht an alle Geräte im LAN des Klärwerks; jeder Switch leitet ihn an alle Ports weiter.0x0806 = ARP (Address Resolution Protocol).Zusatz: In den Nutzdaten steht eine ARP-Anfrage (Opcode 00 01): Absender-IP 0a 0a 14 1f = 10.10.20.31 (Leitwarten-PC 1), gesuchte IP 0a 0a 14 32 = 10.10.20.50 (Gateway GW2). Der PC fragt also „Wer hat 10.10.20.50?“ – genau so könnte getMacAddress aus Anlage 7 intern arbeiten. Die 28 Byte der ARP-Nachricht werden mit Nullen auf die Mindestlänge von 46 Byte aufgefüllt.
10.10.20.31/24 → 24 Bit Netzanteil, 32 − 24 = 8 Bit Hostanteil
Maske 255.255.255.0
ca) Netzadresse 10.10.20.0 (Hostbits alle 0)
Broadcast 10.10.20.255 (Hostbits alle 1)
cb) Hosts 2^8 − 2 = 256 − 2 = 254
cc) Der Messrechner (10.10.21.40/24) liegt im Netz 10.10.21.0/24, der Leitwarten-PC im Netz 10.10.20.0/24 – das dritte Oktett unterscheidet sich (21 ≠ 20), die Netzanteile sind verschieden. Der Messrechner hält den PC deshalb für ein fremdes Netz und schickt die Pakete an sein Standardgateway statt direkt über den Switch; ein Netz 10.10.21.0/24 gibt es im Klärwerk nicht. Abhilfe: eine freie Adresse aus 10.10.20.0/24 vergeben (am besten per DHCP).
funktion inventarisiere(netz : string) : string
json : string := "["
ersterEintrag : boolean := true
zähle i von 1 bis 254 // .0 = Netzadresse, .255 = Broadcast
ip : string := netz + "." + i // z. B. "10.10.20" + "." + 31
mac : string := getMacAddress(ip)
wenn mac <> null dann // nur Geräte, die geantwortet haben
wenn ersterEintrag = false dann
json := json + ", " // Komma nur vor jedem weiteren Objekt
Ende wenn
json := json + '{"ip": "' + ip + '", "mac": "' + mac + '"}'
ersterEintrag := false
Ende wenn
Ende zähle
json := json + "]"
rückgabe json
Ende funktion
// Aufruf
ausgabe(inventarisiere("10.10.20"))
[ beginnen und ] abschließen 1 P · Schleife über alle Hostadressen 1 bis 254 (nicht 0 und 255) 2 P · IP-Adresse aus netz und Zähler zusammensetzen 1 P · getMacAddress aufrufen 1 P · Prüfung auf null, nur gefundene Geräte aufnehmen 1 P · JSON-Objekt mit korrekten Schlüsseln und Anführungszeichen 2 P · Kommas nur zwischen den Objekten 1 P. Gleichwertig: Komma immer anhängen und am Ende das letzte Komma entfernen; Objekte zuerst in einer Liste sammeln und dann zusammensetzen; Java- oder Python-Syntax. Schleife 0 bis 255 kostet 1 P (Netz- und Broadcastadresse sind keine Hosts).Geänderte bzw. neue Zeilen innerhalb von wenn mac <> null dann:
oui : string := mac.substring(0, 8) // "5C:F2:86:00:14:01" → "5C:F2:86"
hersteller : string := getVendor(oui)
wenn hersteller = null dann
hersteller := "unbekannt"
Ende wenn
…
json := json + '{"ip": "' + ip + '", "mac": "' + mac
+ '", "hersteller": "' + hersteller + '"}'
substring(0, 8) (die ersten 8 Zeichen = drei Byte mit zwei Doppelpunkten) · 1 P Aufruf von getVendor · 1 P Ersatzwert „unbekannt“ bei null · 1 P Objekt korrekt um das Feld erweitert. Typischer Fehler: substring(0, 6) liefert nur „5C:F2:“, substring(0, 9) enthält einen Doppelpunkt zu viel.Java · Aufgabe_NET_03_3.java (Auszug, a und b)
// a) Inventarisierung als JSON-Array
static String inventarisiere(String netz) {
String json = "[";
boolean ersterEintrag = true;
for (int i = 1; i <= 254; i++) { // .0 = Netzadresse, .255 = Broadcast
String ip = netz + "." + i;
String mac = getMacAddress(ip);
if (mac != null) { // nur Geräte, die geantwortet haben
if (!ersterEintrag) {
json = json + ", "; // Komma nur vor jedem weiteren Objekt
}
json = json + "{\"ip\": \"" + ip + "\", \"mac\": \"" + mac + "\"}";
ersterEintrag = false;
}
}
json = json + "]";
return json;
}
// b) Erweiterung um den Hersteller
static String inventarisiereMitHersteller(String netz) {
String json = "[";
boolean ersterEintrag = true;
for (int i = 1; i <= 254; i++) {
String ip = netz + "." + i;
String mac = getMacAddress(ip);
if (mac != null) {
String oui = mac.substring(0, 8); // "5C:F2:86:00:14:01" -> "5C:F2:86"
String hersteller = getVendor(oui);
if (hersteller == null) {
hersteller = "unbekannt";
}
if (!ersterEintrag) {
json = json + ", ";
}
json = json + "{\"ip\": \"" + ip + "\", \"mac\": \"" + mac
+ "\", \"hersteller\": \"" + hersteller + "\"}";
ersterEintrag = false;
}
}
json = json + "]";
return json;
}
Vollständige Datei mit simulierten Hilfsfunktionen getMacAddress/getVendor (11 Geräte, fiktive Hersteller), Subnetzrechnung und Testlauf: java\10_Netzwerk_IoT\Aufgabe_NET_03_3.java
Ausgabe des Testlaufs
a) inventarisiere("10.10.20"):
[{"ip": "10.10.20.1", "mac": "5C:F2:86:00:14:01"}, {"ip": "10.10.20.2", "mac": "5C:F2:86:00:14:02"}, {"ip": "10.10.20.31", "mac": "3C:52:82:5E:90:31"}, {"ip": "10.10.20.32", "mac": "3C:52:82:5E:90:32"}, {"ip": "10.10.20.41", "mac": "3C:52:82:5E:91:41"}, {"ip": "10.10.20.50", "mac": "7C:4F:B5:3A:07:D1"}, {"ip": "10.10.20.70", "mac": "00:0E:8C:A1:22:70"}, {"ip": "10.10.20.71", "mac": "00:0E:8C:A1:22:71"}, {"ip": "10.10.20.140", "mac": "A4:C1:38:0B:5D:8C"}, {"ip": "10.10.20.201", "mac": "F2:6B:19:C8:44:0E"}, {"ip": "10.10.20.254", "mac": "5C:F2:86:00:14:FE"}]
b) inventarisiereMitHersteller("10.10.20"):
[{"ip": "10.10.20.1", "mac": "5C:F2:86:00:14:01", "hersteller": "Nordwerk Netzwerktechnik"}, {"ip": "10.10.20.2", "mac": "5C:F2:86:00:14:02", "hersteller": "Nordwerk Netzwerktechnik"}, {"ip": "10.10.20.31", "mac": "3C:52:82:5E:90:31", "hersteller": "Lumetra Computer"}, {"ip": "10.10.20.32", "mac": "3C:52:82:5E:90:32", "hersteller": "Lumetra Computer"}, {"ip": "10.10.20.41", "mac": "3C:52:82:5E:91:41", "hersteller": "Lumetra Computer"}, {"ip": "10.10.20.50", "mac": "7C:4F:B5:3A:07:D1", "hersteller": "unbekannt"}, {"ip": "10.10.20.70", "mac": "00:0E:8C:A1:22:70", "hersteller": "Prozessa Automation"}, {"ip": "10.10.20.71", "mac": "00:0E:8C:A1:22:71", "hersteller": "Prozessa Automation"}, {"ip": "10.10.20.140", "mac": "A4:C1:38:0B:5D:8C", "hersteller": "Visiotec Kamerasysteme"}, {"ip": "10.10.20.201", "mac": "F2:6B:19:C8:44:0E", "hersteller": "unbekannt"}, {"ip": "10.10.20.254", "mac": "5C:F2:86:00:14:FE", "hersteller": "Nordwerk Netzwerktechnik"}]
c) Aufteilung 10.10.20.0/24 in vier gleich große Subnetze:
Maske /26 = 255.255.255.192, Hosts je Subnetz = 62
Büro 10.10.20.0/26 10.10.20.1 10.10.20.62 10.10.20.63
Leittechnik 10.10.20.64/26 10.10.20.65 10.10.20.126 10.10.20.127
Kameras 10.10.20.128/26 10.10.20.129 10.10.20.190 10.10.20.191
WLAN 10.10.20.192/26 10.10.20.193 10.10.20.254 10.10.20.255
d) nur Subnetz Leittechnik (Hosts 65 bis 126), heutiger Gerätebestand:
[{"ip": "10.10.20.70", "mac": "00:0E:8C:A1:22:70"}, {"ip": "10.10.20.71", "mac": "00:0E:8C:A1:22:71"}]
Kontrolle: leeres Netz 10.10.99 -> []
Die Ausgaben von a), b) und d) wurden zusätzlich mit einem JSON-Parser geprüft (gültige Arrays mit 11, 11 und 2 Objekten). Das Gerät mit .254 zeigt, dass die Obergrenze 254 nötig ist; die Tablet-MAC F2:… ist eine zufällige, lokal vergebene Adresse – deshalb „unbekannt“.
Rechenweg: 4 Subnetze = 22 → 2 Bit vom Hostanteil leihen → Präfix /24 + 2 = /26, Maske 255.255.255.192. Es bleiben 32 − 26 = 6 Hostbits → Blockgröße 26 = 64 Adressen → Subnetze beginnen bei .0, .64, .128, .192. Nutzbare Hosts: 26 − 2 = 62 je Subnetz.
| Subnetz | Netzadresse / Präfix | erste Hostadresse | letzte Hostadresse | Broadcastadresse |
|---|---|---|---|---|
| Büro | 10.10.20.0/26 | 10.10.20.1 | 10.10.20.62 | 10.10.20.63 |
| Leittechnik | 10.10.20.64/26 | 10.10.20.65 | 10.10.20.126 | 10.10.20.127 |
| Kameras | 10.10.20.128/26 | 10.10.20.129 | 10.10.20.190 | 10.10.20.191 |
| WLAN | 10.10.20.192/26 | 10.10.20.193 | 10.10.20.254 | 10.10.20.255 |
Die Schleifenzeile zähle i von 1 bis 254 wird zu zähle i von 65 bis 126 (erste und letzte Hostadresse von 10.10.20.64/26); der Parameter "10.10.20" bleibt. Eleganter: Grenzen als Parameter inventarisiere(netz : string, von : integer, bis : integer).
| Verwendung | Protokoll | TCP / UDP | Port |
|---|---|---|---|
| verschlüsselte Übergabe an die Inventar-API | HTTPS | TCP | 443 |
| verschlüsselte Sensorwerte an den MQTT-Broker | MQTT über TLS (MQTTS) | TCP | 8883 |
| Namensauflösung | DNS | UDP | 53 |
| verschlüsselte Fernwartung über die Kommandozeile | SSH | TCP | 22 |
Erklärung: Die Skriptaufgabe entspricht W24 T1 A2c (dort 8 P, hier mit Erweiterungen). Die drei häufigsten Fehler: Schleife von 0 bis 255, ein Komma nach dem letzten Objekt (ungültiges JSON) und fehlende Anführungszeichen um die Werte. Wer unsicher ist, schreibt die Zeichenkette für ein Objekt erst einmal vollständig für ein konkretes Gerät auf und ersetzt dann die Werte durch Variablen.
| Cloud-Dienst | Modell |
|---|---|
| Online-Programm für die Einsatzplanung im Browser, Gebühr je Benutzer | SaaS |
| zehn gemietete virtuelle Server, Linux und Testwerkzeuge selbst installiert | IaaS |
| verwalteter Datenbankdienst, der WAL legt nur Tabellen und Daten an | PaaS |
Von wichtigen Daten sollen mindestens 3 Kopien existieren (das Original und zwei Sicherungen), auf 2 unterschiedlichen Speichermedien bzw. -systemen, und 1 Kopie an einem anderen Ort (außer Haus bzw. offline). So übersteht mindestens eine Kopie Hardwaredefekt, Brand, Wasserschaden, Diebstahl oder Ransomware.
Beim WAL (Anlage 6) gibt es nur eine Sicherung auf dem NAS S5. Es steht im selben Raum wie die Server (unter Wasserrohren) und ist dauerhaft im Netz. Damit fehlen die zweite Kopie und die Kopie außer Haus bzw. offline: Brand, Wasser oder Ransomware würden Original und Sicherung zugleich vernichten. Zudem wird nur wöchentlich und manuell gesichert.
(1) inkrementell: So 400 GB + Mo–Sa je 20 GB = 400 + 6 · 20 = 520 GB
(2) differenziell: So 400 GB + 20 + 40 + 60 + 80 + 100 + 120 GB = 400 + 420 = 820 GB
(jede differenzielle Sicherung enthält alle Änderungen seit Sonntag)
In beiden Fällen fehlen alle Messwerte, die nach der letzten Sicherung (Mittwoch, 22 Uhr) bis zum Ausfall (Donnerstag, 14 Uhr) gespeichert wurden – also etwa 16 Stunden (rund 13 GB), sofern sie nicht aus einem Zwischenspeicher (z. B. im Network Server) nachgeladen werden können.
| Gefahr | Maßnahme | Wirkung |
|---|---|---|
| Festplatte im Speichersystem fällt aus | RAID (z. B. RAID 6, 5 oder 10) | Daten liegen redundant (gespiegelt bzw. mit Parität) vor; der Betrieb läuft weiter, die defekte Platte wird im laufenden Betrieb getauscht. |
| zwei Minuten Stromausfall | USV (bei längeren Ausfällen zusätzlich Notstromaggregat) | Akkus überbrücken den Ausfall unterbrechungsfrei; bei längerem Ausfall kontrolliertes Herunterfahren statt Absturz mit Dateisystemfehlern. |
| Host 2 fällt komplett aus | Hochverfügbarkeits-Cluster (Failover) | Die VMs von Host 2 werden automatisch auf Host 1 und 3 neu gestartet (gemeinsames Speichersystem) – kurze Unterbrechung statt tagelangem Ausfall. |
| Ransomware verschlüsselt erreichbare Dateien | Datensicherung nach 3-2-1 mit Offline- bzw. unveränderbarer Kopie und mehreren Generationen | Ein sauberer, nicht verschlüsselter Stand kann wiederhergestellt werden (ergänzend: Updates, Netzsegmentierung, eingeschränkte Rechte). |
RAID 6 schützt nur vor dem Ausfall von bis zu zwei Festplatten. Löscht jemand versehentlich Messwerte oder verschlüsselt Ransomware die Datenbank, wird diese Änderung sofort auf alle Platten geschrieben – ein früherer Stand existiert nicht. Auch bei Brand, Wasserschaden oder Diebstahl des Speichersystems sind alle Daten verloren.
Erklärung: Inkrementell = „seit der letzten Sicherung“, differenziell = „seit der letzten Vollsicherung“. Weil hier täglich nur neue Daten hinzukommen, wächst die differenzielle Sicherung jeden Tag um 20 GB. Typischer Fehler: bei der differenziellen Variante alle Differenzen zurückspielen – nötig ist nur die letzte.
Zwei der folgenden (jeweils mit Beleg und Folge):
Eine virtuelle Maschine enthält ein vollständiges eigenes Gast-Betriebssystem und läuft auf der vom Hypervisor virtualisierten Hardware. Ein Container enthält nur die Anwendung mit ihren Bibliotheken und teilt sich den Kernel des Host-Betriebssystems. Container sind deshalb viel kleiner (MB statt GB) und starten in Sekunden; VMs sind stärker voneinander isoliert und können ein anderes Betriebssystem als der Host haben.
Vorteile (zwei davon):
Nachteile / Risiken (zwei davon):
Mögliche Empfehlung (nicht verlangt): Hybrid – Steuerung und Alarmierung lokal bzw. im gemieteten Rechenzentrum (mit Edge-Funktionen an den Anlagen), unkritische Auswertungen oder das öffentliche Pegelportal in der Cloud.
Erklärung: Teil a) und b) entsprechen W22 T1 A1a/b. Der Unterschied zu einer allgemeinen Lehrbuchantwort ist der Beleg aus der Anlage („keine USV → Stromausfall am 02.07. …“). Typischer Fehler in b): „Die Infrastruktur soll sicher sein“ – ohne Maßstab bringt das kaum Punkte.