Block 12 · Querschnitt

Sammelblock für die Themen ohne eigenen Block · Kategorie je Unterthema (statt einer Block-Kategorie) · fast nur Teil 1 Lösungen: 12_Querschnitt_Loesungen.html
So arbeitest du mit diesem Block Erst den Erklärungssatz lesen, dann die Aufgaben mit dem Belegsatz daneben lösen (Belegsatz am besten separat ausdrucken). Zeitrichtwert: 1 Punkt ≈ 0,9 Minuten. Die fünf Unterthemen sind unabhängig voneinander – du kannst sie einzeln bearbeiten. Lösungen erst danach in der separaten Lösungsdatei nachsehen.

A · Erklärungssatz

Dieser Block sammelt die Themen, die in der Themenanalyse keinem Fachblock zugeordnet sind. Der englische Fachtext ist dabei der wichtigste: Er kam in fünf der letzten neun Prüfungen vor, zuletzt in vier Prüfungen hintereinander mit steigender Tendenz. Die übrigen vier Themen kamen je einmal dran, meist als 4- bis 16-Punkte-Teilaufgabe in Teil 1. Sie sind schnell gelernt und bringen sichere Punkte, wenn sie wieder auftauchen. KI und Green IT stehen außerdem in den Szenarien neuerer Prüfungen (Drohnenbilder, KI-Auswertung, Energieverbrauch).

UnterthemaKategorieTypische PunkteWichtigste Fähigkeit
QU-01 Englischer FachtextOft ↑3–12Text gezielt auswerten, Antwort auf Deutsch erläutern, auf das Szenario übertragen
QU-02 TabellenkalkulationSonstige16Formeln mit $-Bezügen, WENN, SVERWEIS, WOCHENTAG; Grenzen der Tabellenkalkulation
QU-03 Ticketsystem / IT-ServiceSonstige12Vor- und Nachteile erläutern, Priorität und SLA bestimmen, Support-Level
QU-04 Künstliche IntelligenzSonstige4–8Begriffe, Trainings-/Testdaten, Bias, AI Act, Akzeptanz
QU-05 Green ITSonstige4Begriff und Ziele, PUE berechnen, Maßnahmen bewerten

QU-01 · Englischer Fachtext Oft ↑

Vorkommen: 5/9 · Prüfungen: S22 T1 A2c (NoSQL/MongoDB, 9 P), W23 T1 A2a (User Stories/INVEST, 1 P direkt aus dem Text), S24 T2 A3b (Überdeckungsmaße, 12 P), W25 T1 A2b (eRechnung/EU-Richtlinie, 9 P), S26 T1 A3a (LoRa, 3 P) · in den letzten vier Prüfungen jedes Mal

So sieht die Aufgabe aus

So gehst du vor

1 Aufgabe zuerst Operator, Anzahl, „laut Text“ oder Szenariobezug? 2 Überfliegen Überschriften und erste Sätze: Wo steht was? 3 Gezielt lesen Fundstellen markieren und nummerieren, Signalwörter beachten 4 Deutsch antworten eigene Worte: Aussage + Begründung + Bezug zum Projekt
Abb. A-1: Lesestrategie für den englischen Fachtext – nicht übersetzen, sondern gezielt auswerten
  1. Aufgabe zuerst lesen. Was ist gefragt (Vorteile? Unterschiede? Voraussetzungen?), wie viele Punkte, welcher Operator? Nennen = Stichwort genügt; beschreiben = Sachverhalt in ganzen Sätzen; erläutern = Aussage + Begründung oder Beispiel; beurteilen/begründen = eigene Entscheidung mit Argumenten.
  2. Text überfliegen (Skimming). Überschriften und jeweils den ersten Satz eines Absatzes lesen. Viele Prüfungstexte sind schon nach Vorteilen gegliedert: Die Zwischenüberschriften sind dann dein Antwortgerüst.
  3. Gezielt lesen (Scanning). Nur die Stellen genau lesen, die zur Frage passen. Fundstellen am Rand nummerieren (①, ②, ③), Signalwörter unterstreichen: however, whereas, provided that, unless – dort stehen Gegensätze, Bedingungen und Einschränkungen.
  4. Antwort formulieren. Deutsch, in eigenen Worten, ganze Sätze. Pro Punkt: Was sagt der Text? Warum ist das ein Vorteil (oder Nachteil)? Was bedeutet es für das Projekt? Unbekannte Wörter aus dem Zusammenhang erschließen.
  5. Kontrollieren. Stimmt die Anzahl? Ist jeder Punkt eigenständig, oder hast du dasselbe Argument zweimal formuliert?
MerkeÜbersetzen ist nicht Erläutern. Wer nur die Überschrift „Fast queries“ mit „schnelle Abfragen“ übersetzt, bekommt höchstens 1 von 3 Punkten. Volle Punkte gibt es für Aussage + Begründung aus dem Text (+ Szenariobezug, falls verlangt).

Beispiel (eigenes Thema, nicht aus den Aufgaben)

Two-Factor Authentication

Two-factor authentication (2FA) requires users to provide two different types of evidence before they are granted access: something they know, such as a password, and something they have, such as a smartphone that receives a one-time code. Even if attackers steal a password in a phishing attack, they cannot log in unless they also control the second factor. 2FA therefore significantly reduces the risk of account takeover. However, codes sent by SMS can be intercepted, whereas authenticator apps or hardware security keys are considered more secure.

Frage: „Erläutern Sie anhand des Textes, wie die Zwei-Faktor-Authentifizierung vor Phishing schützt, und nennen Sie die laut Text sichersten Varianten.“ (4 P)

Vorgehen: Fundstelle ① = Satz 2 („cannot log in unless they also control the second factor“), Fundstelle ② = Satz 4 („whereas … more secure“). Das Signalwort unless zeigt die Bedingung, whereas den Gegensatz.

Musterantwort: Bei 2FA muss man sich mit zwei verschiedenen Faktoren ausweisen, z. B. mit Wissen (Passwort) und Besitz (Smartphone mit Einmalcode). Erbeutet ein Angreifer per Phishing nur das Passwort, kann er sich trotzdem nicht anmelden, weil ihm der zweite Faktor fehlt. Das Risiko einer Kontoübernahme sinkt deshalb deutlich. Als sicherer als SMS-Codes, die abgefangen werden können, nennt der Text Authenticator-Apps und Hardware-Sicherheitsschlüssel.

IT-Fachvokabular Englisch–Deutsch (rund 80 Begriffe)

Softwareentwicklung und Qualität
requirementAnforderungfeatureFunktion, Merkmal
release(veröffentlichte) Versionto deploy / deploymentbereitstellen / Auslieferung
code basegesamter QuellcodemaintainabilityWartbarkeit
to implementumsetzen, programmierenbug / defect / faultFehler (im Code)
failureAusfall, Fehlerwirkungto fixbeheben
to scale / scalabilityskalieren / SkalierbarkeitloadLast, Belastung
throughputDurchsatzlatencyVerzögerung, Antwortzeit
legacy systemAltsystemdependencyAbhängigkeit
backward compatibleabwärtskompatibellibrary / frameworkBibliothek / Programmiergerüst
interfaceSchnittstellerequest / responseAnfrage / Antwort
to retrieveabrufento storespeichern
to validateprüfen, validierenedge caseGrenzfall
test coverageTestabdeckungstatement / branch / path coverageAnweisungs- / Zweig- / Pfadüberdeckung
unit testKomponenten-, Modultestregression testRegressionstest
to refactorCode umstrukturieren (ohne Funktionsänderung)version controlVersionsverwaltung
continuous integrationfortlaufendes Zusammenführen und automatisches Testento automateautomatisieren
Datenbanken
database management system (DBMS)DatenbankmanagementsystemqueryAbfrage
table / row / columnTabelle / Zeile (Datensatz) / Spalte (Attribut)primary key / foreign keyPrimärschlüssel / Fremdschlüssel
to normalizenormalisierenredundancyRedundanz (doppelte Daten)
consistencyKonsistenz, WiderspruchsfreiheitintegrityIntegrität, Unversehrtheit
transactionTransaktionschemaSchema (Struktur der Daten)
indexIndex (Suchverzeichnis)backup / to restoreDatensicherung / wiederherstellen
stale dataveraltete Datendocument / collectionDokument / Sammlung (NoSQL)
Netzwerk, Cloud und Betrieb
nodeKnoten (Rechner im Verbund)bandwidthBandbreite
rangeReichweite; Bereichdata rateDatenrate
power consumptionLeistungsaufnahme, Stromverbrauchbattery lifeAkkulaufzeit
gatewayÜbergang, Vermittler zwischen Netzen/SystemenavailabilityVerfügbarkeit
data centerRechenzentrumon-premisesim eigenen Haus betrieben
providerAnbieterto provision(Ressourcen) bereitstellen
instanceInstanz (laufende Kopie eines Dienstes)to monitorüberwachen
Sicherheit und Recht
confidentialityVertraulichkeitauthentication / authorizationAuthentifizierung (wer?) / Autorisierung (was darf er?)
encryption / to encryptVerschlüsselung / verschlüsselnsignatureSignatur
certificateZertifikatvulnerabilitySchwachstelle
threatBedrohungaccess controlZugriffskontrolle
complianceEinhaltung von Regeln und Gesetzendirective / regulationRichtlinie (national umzusetzen) / Verordnung (gilt direkt)
invoiceRechnungpersonal datapersonenbezogene Daten
Projektmanagement und Organisation
stakeholderBeteiligter, InteressengruppescopeUmfang (des Projekts)
deadline / milestoneTermin, Frist / Meilensteinto estimate / estimateschätzen / Schätzung
effortAufwanduser storyAnforderung aus Nutzersicht
acceptance criteriaAbnahmekriterienbacklog(priorisierte) Aufgabenliste
iterationDurchlauf, EntwicklungszyklusissueVorgang, Problem (im Tracker)
lessons learnedgewonnene ErkenntnissebottleneckEngpass

Typische Formulierungen und Signalwörter

EnglischDeutschFunktion im Text
whereas, whilewohingegen, währendGegensatz – hier stehen oft Unterschiede und Nachteile
in contrast to, unlikeim Gegensatz zu
however, but, on the other handjedoch, aber, andererseits
although, even though, despiteobwohl, trotzEinräumung
provided that, as long asvorausgesetzt, dass / solangeBedingung – Voraussetzung für einen Vorteil
unlesses sei denn, außer wenn
if, in case of, oncewenn, im Fall von, sobald
therefore, thus, hence, consequentlydaher, deshalb, folglichFolge / Begründung – Argumentationskette
due to, because of, sinceaufgrund, wegen, da
in order to, so thatum … zu, damit
such as, e.g., for instancewie zum BeispielBeispiel / Erklärung
i.e., that is, in other wordsdas heißt, mit anderen Worten
in addition, furthermore, moreoverzusätzlich, außerdemAufzählung – ein weiterer Punkt beginnt
instead of, rather thananstatt, stattAlternative
at least / at most / up tomindestens / höchstens / bis zuMengenangaben genau übernehmen
less than / more thanweniger als / mehr als
respectivelybeziehungsweise (jeweils, in der genannten Reihenfolge)Zuordnung
regardless of, whetherunabhängig von / obBedingung
must, shall, is required · should · may, canmuss (Pflicht) · soll (Empfehlung) · darf/kann (optional)Verbindlichkeit bei Anforderungen und Normen

Falsche Freunde und Zahlen

Englischbedeutetnicht
eventuallyschließlich, irgendwanneventuell (= possibly)
actual, actuallytatsächlichaktuell (= current)
to becomewerdenbekommen (= to get, to receive)
sensible / sensitivevernünftig / empfindlich, vertraulich (sensitive data)–
to controlsteuern, beherrschennur „kontrollieren“ im Sinne von prüfen (= to check)
billionMilliardeBillion (= trillion)
1,000.50tausend Komma fünf (1.000,50)eins Komma null null null
Typische FehlerDen ganzen Text Satz für Satz übersetzen (kostet zu viel Zeit) · englische Sätze abschreiben · denselben Vorteil zweimal in anderen Worten nennen · Bedingungen überlesen (provided that, unless – genau dort stehen oft die Voraussetzungen und Nachteile) · Informationen ergänzen, die nicht im Text stehen, obwohl „laut Text“ gefragt ist · Zahlenformat verwechseln.
So wird es in der Prüfung gefragt S22 T1 A2c: Text zu MongoDB mit drei Zwischenüberschriften, „Erläutern Sie drei Vorteile beim Einsatz von MongoDB gegenüber relationalen Datenbanken“ (9 P). · W23 T1 A2a: Text zu User Stories; wer schreibt sie, wie sind sie aufgebaut, was bedeutet ein INVEST-Kriterium. · S24 T2 A3b: Text zu Überdeckungsmaßen; Anweisungs-, Zweig- und Pfadüberdeckung beschreiben (12 P). · W25 T1 A2b: Text zur EU-Richtlinie über elektronische Rechnungen; Hauptziel und Aspekte digitaler Rechnungen. · S26 T1 A3a: Text zu LoRa; Merkmale nennen und danach begründen, warum LoRa für die Sensoren geeignet ist. Das Thema des Textes stammt immer aus dem Szenario der Prüfung. Die Aufgabe prüft also Lesekompetenz und Fachwissen.

QU-02 · Tabellenkalkulation Sonstige

Vorkommen: 1/9 · Prüfung: S23 T1 A3 (16 P): Formel für den Folgetag (2 P), Grundpreis mit VLOOKUP aus einem anderen Arbeitsblatt (5 P), Endpreis mit IF und WEEKDAY (5 P), weitere Einsatzmöglichkeit (2 P), Problem beim Einsatz (2 P). Die Funktionen standen im Belegsatz, mit englischen Namen.

Grundbegriffe

Zellbezüge: relativ, absolut, gemischt

Beim Kopieren einer Formel passt die Tabellenkalkulation relative Bezüge an: Eine Formel in Zeile 2, die sich auf B2 bezieht, bezieht sich nach dem Kopieren in Zeile 3 auf B3. Mit dem $-Zeichen wird die Spalte bzw. Zeile festgehalten (F4 schaltet in Excel zwischen den Varianten um).

SchreibweiseArtnach unten kopiertnach rechts kopierttypischer Einsatz
B2relativB3C2„die Zelle in derselben Zeile“ – der Normalfall
$B$2absolut$B$2$B$2fester Wert (Steuersatz, Zuschlag) oder Nachschlagetabelle
$B2gemischt: Spalte fest$B3$B2Werte aus einer festen Spalte
B$2gemischt: Zeile festB$2C$2Werte aus einer festen Zeile

Beispiel Einmaleins: In B2 steht =$A2*B$1. Die Formel wird nach B2:F6 kopiert. In D4 steht dann =$A4*D$1 = 3 · 3 = 9: Die Spalte A und die Zeile 1 bleiben fest, weil dort die Faktoren stehen.

ABCDEF
112345
2112345
32246810
433691215
MerkeFrage dich bei jedem Bezug: Soll er beim Kopieren mitwandern? Nein → $ davor. Einzelne Parameterzellen (Zuschlag, Rabatt, Stichtag) und Nachschlagebereiche (die Matrix im SVERWEIS) sind fast immer absolut.

Wichtige Funktionen (deutsch – englisch)

DeutschEnglischWirkung, Beispiel
SUMME, MITTELWERT, MIN, MAXSUM, AVERAGE, MIN, MAX=MITTELWERT(D2:D40)
ANZAHL / ANZAHL2COUNT / COUNTAzählt Zellen mit Zahlen / alle nicht leeren Zellen
ZÄHLENWENNCOUNTIFzählt Zellen, die ein Kriterium erfüllen: =ZÄHLENWENN(B2:B40;"Jugend"), =ZÄHLENWENN(D2:D40;">=100")
SUMMEWENNSUMIF(Kriterienbereich; Kriterium; Summenbereich): =SUMMEWENN(B2:B40;"Jugend";D2:D40)
ZÄHLENWENNS, SUMMEWENNSCOUNTIFS, SUMIFSmehrere Kriterien; bei SUMMEWENNS steht der Summenbereich vorn
RUNDEN, AUFRUNDEN, ABRUNDENROUND, ROUNDUP, ROUNDDOWN=RUNDEN(A2;2) → 2 Nachkommastellen (kaufmännisch)
WENN, UND, ODER, NICHTIF, AND, OR, NOTLogik, siehe unten
WENNFEHLERIFERROR=WENNFEHLER(Formel;"unbekannt") ersetzt Fehlerwerte
SVERWEIS, WVERWEIS, XVERWEISVLOOKUP, HLOOKUP, XLOOKUPWerte in einer Tabelle nachschlagen, siehe unten
HEUTE, JETZTTODAY, NOWaktuelles Datum (bzw. mit Uhrzeit); ändert sich täglich
DATUM, TAG, MONAT, JAHRDATE, DAY, MONTH, YEAR=DATUM(JAHR(C2)+1;MONAT(C2);TAG(C2)) = gleiches Datum ein Jahr später
WOCHENTAGWEEKDAYWochentag als Zahl, siehe unten
ARBEITSTAG, NETTOARBEITSTAGEWORKDAY, NETWORKDAYSDatum nach n Arbeitstagen / Anzahl Arbeitstage zwischen zwei Daten
VERKETTEN (bzw. &), LINKS, RECHTS, TEIL, LÄNGECONCATENATE, LEFT, RIGHT, MID, LENTextfunktionen

Beispiel Sportverein (Arbeitsblätter Mitglieder und Beiträge):

ABCD
1NameMitgliedsartEintrittBeitrag
2KayaErwachsene01.03.2019120
3BrandtJugend15.08.202360
4SchulzFamilie10.01.2021220
5NowakErwachsene20.11.2025120
Mitglieder
AB
1MitgliedsartJahresbeitrag
2Erwachsene120
3Jugend60
4Familie220
5Passiv30
Beiträge
GesuchtFormel (deutsch)Ergebnis
Anzahl erwachsener Mitglieder=ZÄHLENWENN(B2:B5;"Erwachsene")2
Summe der Erwachsenenbeiträge=SUMMEWENN(B2:B5;"Erwachsene";D2:D5)240
Anzahl Beiträge ab 100 €=ZÄHLENWENN(D2:D5;">=100")3
Beitrag in D2 (nach unten kopierbar)=SVERWEIS(B2;Beiträge!$A$2:$B$5;2;FALSCH)120
ermäßigt oder voll? (Zeile 2)=WENN(ODER(B2="Jugend";B2="Passiv");"ermäßigt";"voll")voll
Ehrennadel für Erwachsene, die vor 2020 eingetreten sind=WENN(UND(B2="Erwachsene";JAHR(C2)<2020);"Ehrennadel";"")Ehrennadel
Tage seit dem Eintritt=HEUTE()-C2Zahl, ändert sich täglich

WENN – auch verschachtelt

WENN(Prüfung; Dann_Wert; Sonst_Wert). Für mehr als zwei Fälle wird im Sonst-Teil ein weiteres WENN eingesetzt. Bei Schwellenwerten von der höchsten Schwelle abwärts prüfen, dann braucht man keine Bereichsprüfung mit UND. UND(…) ist wahr, wenn alle Bedingungen gelten, ODER(…), wenn mindestens eine gilt. Beispiel IHK-Notenschlüssel (Punkte in B2):

=WENN(B2>=92;1;WENN(B2>=81;2;WENN(B2>=67;3;WENN(B2>=50;4;WENN(B2>=30;5;6)))))

74 Punkte → 3 · 50 Punkte → 4 · 29,5 Punkte → 6 (in Excel geprüft). Englisch: =IF(B2>=92,1,IF(B2>=81,2, …)). Jede öffnende Klammer braucht eine schließende: 5 × WENN → 5 Klammern am Ende.

SVERWEIS und XVERWEIS

SVERWEIS(Suchkriterium; Matrix; Spaltenindex; Bereich_Verweis) sucht das Suchkriterium in der ersten Spalte der Matrix und liefert den Wert aus der Spalte Spaltenindex derselben Zeile. Der Spaltenindex zählt ab der ersten Spalte der Matrix, nicht ab Spalte A des Blattes.

AB
3004,99
3126,49
3258,99
331014,99
Versandstaffel (ab kg → Preis)

=SVERWEIS(7,3;$A$30:$B$33;2;WAHR) → 8,99 (größter Wert ≤ 7,3 ist 5)
=SVERWEIS(2;$A$30:$B$33;2;WAHR) → 6,49
=SVERWEIS(7,3;$A$30:$B$33;2;FALSCH) → #NV (7,3 steht nicht in der Liste)

XVERWEIS (Excel 2021/365, neuere LibreOffice-Versionen): XVERWEIS(Suchkriterium; Suchmatrix; Rückgabematrix; [wenn_nicht_gefunden]; …). Sucht standardmäßig genau, die Rückgabespalte darf auch links der Suchspalte liegen, und eingefügte Spalten verschieben keinen Spaltenindex. Beispiel: =XVERWEIS(B2;Beiträge!$A$2:$A$5;Beiträge!$B$2:$B$5;"unbekannt"). WVERWEIS arbeitet wie SVERWEIS, sucht aber in der ersten Zeile.

Typische Falle: Bereich_Verweis vergessenOhne viertes Argument sucht SVERWEIS ungefähr. Bei unsortierten Text-Schlüsseln kommt dann nicht #NV, sondern ein falscher Wert heraus: Im Beispiel liefert =SVERWEIS("Senioren";Beiträge!$A$2:$B$5;2) den Wert 30 (Passiv), obwohl es keine Mitgliedsart „Senioren“ gibt. Bei Schlüsseln also immer FALSCH angeben. Weitere Fehlerwerte: #WERT! (falscher Datentyp, z. B. Text + Zahl), #DIV/0!, #BEZUG! (Bezug gelöscht), #NAME? (Funktionsname falsch, z. B. englischer Name in der deutschen Version).

Datumsfunktionen und WOCHENTAG

WOCHENTAG(Zahl; [Typ]) liefert den Wochentag eines Datums als Zahl. Welche Zahl welcher Tag ist, hängt vom Typ ab:

TypMoDiMiDoFrSaSoHinweis
1 (Standard in Excel)2345671Woche beginnt am Sonntag
21234567in Deutschland am praktischsten
30123456

Der 25.12.2026 ist ein Freitag: =WOCHENTAG(DATUM(2026;12;25)) → 6, =WOCHENTAG(DATUM(2026;12;25);2) → 5. Mit Typ 2 heißt „Wochenende“ WOCHENTAG(A2;2)>5 und „Montag bis Freitag“ WOCHENTAG(A2;2)<=5.

Achtung BelegsatzIm Belegsatz von S23 war WEEKDAY so beschrieben, dass standardmäßig 1 = Montag gilt – anders als in Excel. Maßgeblich ist in der Prüfung immer die Beschreibung im Belegsatz. Am sichersten gibst du den Typ ausdrücklich an.

Einsatzmöglichkeiten und Grenzen

Gut geeignet für

  • Kalkulationen und Angebote, Budget- und Kostenplanung
  • Simulationen, „Was-wäre-wenn“-Rechnungen (Preismodell durchspielen)
  • Auswertungen und Diagramme (Umsatz je Monat, Statistiken)
  • kleine Listen, die eine Person pflegt (Inventar, Schichtplan-Entwurf)
  • Prototyp einer Berechnungslogik, bevor sie programmiert wird
  • Datenimport, -prüfung und -bereinigung (z. B. CSV vor der Migration)

Probleme

  • Fehleranfälligkeit: falsche oder überschriebene Formeln, falsche Bezüge nach dem Kopieren fallen nicht auf
  • keine Datenintegrität: keine Datentypen, Pflichtfelder oder Fremdschlüssel
  • Mehrbenutzerbetrieb: gleichzeitiges Bearbeiten führt zu Sperren oder Konflikten
  • Versionierung: viele Kopien („Liste_final_neu2.xlsx“), unklar, welche gilt
  • Zugriffsrechte nur für die ganze Datei, keine Protokollierung, wer was geändert hat
  • Datenschutz: personenbezogene Daten in Dateien, die kopiert und per Mail verschickt werden
  • Skalierung: langsam bei großen Datenmengen; Makros als Sicherheitsrisiko; Wissen bei einer Person
KriteriumTabellenkalkulationAnwendung mit Datenbank
gleichzeitige Nutzungeingeschränkt, Konflikteviele Nutzer gleichzeitig, Transaktionen (ACID)
Datenqualitätjede Zelle frei editierbarDatentypen, Pflichtfelder, Fremdschlüssel, Eingabeprüfung
Rechte, NachvollziehbarkeitDatei-Ebene, kein ProtokollRollen und Rechte je Funktion, Änderungsprotokoll
Logikin Zellen verteilt, schwer testbarzentral im Code, versioniert und getestet
Integrationmanueller Export/ImportSchnittstellen (z. B. REST), Automatisierung
So wird es in der Prüfung gefragtS23 T1 A3: Zwei Arbeitsblätter (Grundpreise je Wettersituation, Wetterdaten je Datum) und ein Blatt „Buchung“ mit grau markierten Zellen. Gesucht waren die Formel für den Folgetag, ein Wert per VLOOKUP aus dem anderen Blatt und ein Endpreis mit IF und WEEKDAY (Rabatt Montag bis Freitag). Hinweise im Aufgabentext: Hilfswerte in anderen Spalten sind erlaubt, Bezüge auf andere Blätter mit Blatt!Zelle, Datumswerte als Tageszahl. Danach je 2 P: eine weitere Einsatzmöglichkeit und ein Problem von Tabellenkalkulationen beschreiben.

QU-03 · Ticketsystem / IT-Service Sonstige

Vorkommen: 1/9 · Prüfung: S22 T1 A4a (12 P): drei Vorteile und einen Nachteil beim Einsatz eines Ticketsystems für den Support einer App erläutern (danach ging es mit dem Login per OAuth2 weiter)

Ein Ticketsystem (Helpdesk-, Service-Desk- oder Issue-Tracking-System) erfasst jede Anfrage als Ticket mit eindeutiger Nummer und verfolgt sie bis zur Erledigung. Anfragen kommen über mehrere Kanäle herein: E-Mail (wird automatisch zum Ticket), Webformular bzw. Self-Service-Portal, Telefon (der Service Desk legt das Ticket an), Chat oder ein Feedback-Knopf in der App. Bekannte Produkte sind Jira Service Management, Zammad, Znuny (früher OTRS) und ServiceNow; für Entwicklungsaufgaben die Issues in GitHub oder GitLab.

Inhalt eines Tickets: Ticketnummer · Melder mit Kontaktdaten · Zeitstempel (Eingang, erste Reaktion, Lösung) · Kanal · Kategorie und betroffener Dienst · Beschreibung (Fehlerbild, Schritte, Screenshot, Gerät, App-Version) · Auswirkung und Dringlichkeit → Priorität · Status · zuständige Gruppe bzw. Bearbeiter · Verlauf mit Kommentaren · Lösung und Ursache · Verknüpfungen zu anderen Tickets · Zeitaufwand.

ITIL-Grundbegriffe (kurz)

ITIL ist eine Sammlung bewährter Praktiken für das IT-Service-Management. Für die Prüfung reichen diese Begriffe (Beispiele aus einer Hochschul-IT):

BegriffBedeutungBeispiel
Service Desk (SPOC)zentrale Anlaufstelle (Single Point of Contact) für alle Anfragen der NutzerIT-Hotline der Hochschule
Incident (Störung)ungeplante Unterbrechung oder Qualitätsminderung eines Services; Ziel: Service so schnell wie möglich wiederherstellen, notfalls mit Workaround„Das Lernportal zeigt seit 9 Uhr eine Fehlerseite.“
Service RequestStandardanfrage ohne Störung: Zugang, Passwort zurücksetzen, Information, Gerät bestellen„Bitte schalten Sie mir das Raumbuchungssystem frei.“
Problemdie (noch unbekannte) Ursache eines oder mehrerer Incidents; Ziel: Ursache finden und dauerhaft beseitigen„Warum fällt das Lernportal jeden Montag aus?“
Known Error, WorkaroundProblem mit bekannter Ursache; Workaround = dokumentierte Umgehungslösung bis zur endgültigen Behebung„Bis zum Patch: Browser-Cache leeren.“
Changegeplante Änderung an einem Service oder System (Update, Konfiguration, neue Funktion); wird bewertet, genehmigt, geplant und dokumentiert„Am Samstag wird das Betriebssystem der Webserver aktualisiert.“
SLA, OLAService Level Agreement: Vereinbarung mit dem Kunden über Servicezeiten, Reaktions- und Lösungszeiten, Verfügbarkeit; OLA: entsprechende interne Vereinbarung zwischen Teams„P1-Störungen werden innerhalb von 4 h behoben.“

Lebenszyklus eines Tickets

Neu Zugewiesen In Bearbeitung Wartend (SLA-Uhr ruht) Gelöst Geschlossen kategorisiert, priorisiert angenommen Rückfrage Antwort Lösung dokumentiert wiedereröffnet eskaliert: neu zuweisen bestätigt oder Frist abgelaufen
Abb. A-2: Typische Status eines Tickets (als UML-Zustandsdiagramm; die Bezeichnungen unterscheiden sich je nach Produkt)

„Gelöst“ und „Geschlossen“ sind zwei verschiedene Status: Gelöst heißt, der Bearbeiter hat eine Lösung eingetragen. Geschlossen wird erst, wenn der Melder bestätigt oder sich innerhalb einer Frist (z. B. 5 Tage) nicht meldet. So kann ein Ticket wiedereröffnet werden, falls die Lösung nicht funktioniert.

Priorität aus Auswirkung und Dringlichkeit

Die Priorität wird nicht danach vergeben, wer am lautesten ruft, sondern aus zwei Fragen abgeleitet: Auswirkung (Impact): Wie viele Nutzer, welche Geschäftsprozesse sind betroffen? Dringlichkeit (Urgency): Wie schnell entsteht Schaden, gibt es einen Workaround? Eine typische Matrix nach ITIL (1 = höchste Priorität):

Dringlichkeit ↓ /
Auswirkung →
hochmittelgering
hoch1 kritisch2 hoch3 mittel
mittel2 hoch3 mittel4 niedrig
gering3 mittel4 niedrig5 Planung

Beispiele Hochschul-IT:

  • WLAN im ganzen Hörsaalgebäude ausgefallen, gleich beginnen Klausuren: Auswirkung hoch, Dringlichkeit hoch → 1.
  • Beamer in einem Seminarraum flackert, ein Ersatzraum ist frei: Auswirkung gering, Dringlichkeit mittel → 4.
MerkePriorität = f(Auswirkung, Dringlichkeit). Aus der Priorität folgen die vereinbarten Reaktions- und Lösungszeiten im SLA. Begründe eine Einstufung immer mit beiden Größen (wer/was betroffen? wie schnell entsteht Schaden? gibt es einen Workaround?).

SLA: Servicezeit, Reaktionszeit, Lösungszeit, Verfügbarkeit

So prüfst du ein SLA: Priorität bestimmen → Fristen aus der SLA-Tabelle ablesen → Dauer je Zeitpunkt berechnen (nur Servicezeit) → vergleichen. Beispiel: Eingang 9:10 Uhr, Priorität 2 mit 1 h Reaktions- und 8 h Lösungszeit, erste Rückmeldung 9:55 Uhr → 45 min ≤ 1 h, Reaktionszeit eingehalten.

Support-Level und Eskalation

Teamleitung / Management hierarchische (vertikale) Eskalation: Vorgesetzte informieren, Ressourcen Level 0 Self-Service: Portal, FAQ, Chatbot 1st Level Service Desk (SPOC): erfassen, einstufen, Standardlösungen 2nd Level Fachspezialisten: tiefe Analyse, Konfiguration 3rd Level Entwicklung bzw. Hersteller: Bugfix, Patch, Update funktionale (horizontale) Eskalation: weiter an die Stufe mit mehr Fachwissen Wissensdatenbank: Lösungen dokumentieren – alle Stufen nutzen sie, damit mehr Fälle früher gelöst werden
Abb. A-3: Support-Level mit funktionaler und hierarchischer Eskalation

Kennzahlen (KPIs) im Support

KennzahlBerechnungAussage
TicketvolumenAnzahl neuer Tickets je Woche/Monat, je KategoriePersonalbedarf, Schwachstellen eines Produkts
Erstlösungsquote (First Contact Resolution)beim ersten Kontakt gelöste Tickets ÷ alle Tickets · 100Effizienz des 1st Levels, Qualität der Wissensdatenbank
mittlere Reaktions- und Lösungszeit (MTTR)Summe der Zeiten ÷ Anzahl TicketsSchnelligkeit des Supports
SLA-ErfüllungsquoteTickets innerhalb der SLA-Fristen ÷ alle Tickets · 100Einhaltung der Vereinbarung mit dem Kunden
Backlogoffene Tickets, Alter der ältestenÜberlastung, Rückstau
Wiedereröffnungsquotewiedereröffnete ÷ gelöste Tickets · 100Qualität der Lösungen
Kundenzufriedenheit (CSAT)Umfrage nach Abschluss, z. B. 1–5 SterneSicht der Nutzer

Beispiel: 400 Tickets im Monat, davon 248 beim ersten Kontakt gelöst → Erstlösungsquote 62 %; 372 innerhalb der SLA-Fristen → SLA-Erfüllungsquote 93 %.

Vor- und Nachteile eines Ticketsystems

VorteileNachteile / Risiken
  • Nichts geht verloren: zentrale Erfassung aller Anfragen aus allen Kanälen statt verstreuter Mails und Zettel
  • Transparenz: Status jederzeit einsehbar, auch für den Melder (Portal, Benachrichtigung) → weniger Nachfragen
  • Priorisierung und Zuweisung nach festen Regeln, Wichtiges zuerst
  • Vertretung möglich: der Verlauf steht im Ticket, das Wissen nicht nur im Kopf einer Person
  • Messbarkeit: Kennzahlen, SLA-Überwachung mit automatischer Eskalation
  • Wissensaufbau: Lösungen werden wiederverwendbar, wiederkehrende Fehler fallen auf (Problemmanagement)
  • Entlastung der Entwickler: keine direkten Anrufe, gebündelte und gut beschriebene Fehlermeldungen
  • Nachweis: Dokumentation für Gewährleistung, Abrechnung, Audits
  • Kosten: Lizenzen, Einführung, Anpassung, Betrieb
  • Aufwand: Tickets müssen sauber erfasst und gepflegt werden, Schulung nötig
  • Formalismus: wirkt unpersönlich, kleine Anliegen dauern gefühlt länger
  • Akzeptanz: Nutzer umgehen das System („kurz mal anrufen“), dann fehlen Daten
  • Fehleinstufung: falsche Kategorie oder Priorität verzögert die Lösung
  • Datenschutz: personenbezogene Daten in Tickets (Löschfristen, Rechte, Auftragsverarbeitung bei Cloud-Lösungen)
  • Abhängigkeit: fällt das System aus, ist der Support eingeschränkt
Typische Fehler„Erläutern“ verlangt zu jedem Vorteil eine Begründung oder Wirkung, eine Liste von Stichwörtern reicht nicht. „Das Ticketsystem löst Probleme schneller“ ist zu pauschal: Das System schafft Überblick, Priorisierung und Wissen; lösen müssen weiterhin Menschen. Vorteile nicht doppelt zählen (Transparenz für den Kunden und Statusabfrage im Portal sind derselbe Punkt).
So wird es in der Prüfung gefragtS22 T1 A4a: Für den Support einer neuen App stellt ein Energieversorger ein Ticketsystem bereit. „Erläutern Sie drei Vorteile und einen Nachteil beim Einsatz eines Ticketsystems“ – 12 P, also 3 P je erläutertem Punkt. Möglich sind auch Fragen nach Priorisierung, SLA-Zeiten oder dem Ablauf eines Tickets, oft verbunden mit einem UML-Diagramm (Zustands- oder Aktivitätsdiagramm des Ticketablaufs).

QU-04 · Künstliche Intelligenz Sonstige

Vorkommen: 1/9 als eigene Aufgabe · Prüfungen: W23 T1 A1b (6 P): Ziele eines Workshops beschreiben, der Widerstände gegen ein KI-System im Weinbau abbauen soll · S26: KI-Auswertung von Drohnenbildern als Teil des Szenarios (gefragt war dort der Speicherbedarf, Block 02) · Seit 2025 gelten schrittweise die Regeln des EU AI Act.

Grundbegriffe

Künstliche Intelligenz (KI) Oberbegriff: Systeme lösen Aufgaben, die sonst menschliche Intelligenz erfordern – auch rein regelbasiert Machine Learning (ML) lernt Muster und Zusammenhänge aus Beispieldaten, statt dass ein Mensch die Regeln programmiert Deep Learning ML mit tiefen künstlichen neuronalen Netzen – stark bei Bildern, Sprache und Text Generative KI, z. B. große Sprachmodelle (LLM) erzeugen neue Inhalte: Text, Bild, Code (Chatbots, Coding-Assistenten)
Abb. A-4: KI ist der Oberbegriff, Machine Learning ein Teilgebiet, Deep Learning ein Teil davon; generative KI beruht meist auf Deep Learning
BegriffBedeutung
klassische Programmierung vs. MLKlassisch schreibt ein Mensch die Regeln („wenn Temperatur > 30 °C, dann Lüftung an“). Beim ML bekommt ein Lernalgorithmus Beispieldaten mit den richtigen Antworten und ermittelt die Regeln selbst. Ergebnis ist ein Modell.
Training / InferenzTraining: Das Modell wird an Daten angepasst (rechenintensiv). Inferenz: Das fertige Modell wird auf neue Daten angewendet (z. B. ein Foto klassifizieren).
Labeldie richtige Antwort zu einem Trainingsbeispiel, z. B. „Glas“ zu einem Foto. Labels werden meist von Menschen vergeben.
neuronales NetzModell aus vielen verbundenen Rechenknoten in Schichten; „tief“ = viele Schichten
LLM, PromptLarge Language Model: auf riesigen Textmengen trainiertes Sprachmodell, das wahrscheinliche Fortsetzungen eines Textes erzeugt; Prompt = Eingabe bzw. Anweisung an das Modell
KonfidenzWahrscheinlichkeitswert, mit dem das Modell sein Ergebnis angibt (z. B. „Glas: 0,93“); keine Garantie für Richtigkeit

Lernverfahren

überwachtes Lernenunüberwachtes Lernenbestärkendes Lernen
Datenmit Labels (richtige Antwort bekannt)ohne Labelskeine festen Daten; Agent probiert aus und erhält Belohnung oder Strafe
ZielKlassifikation (Kategorie) oder Regression (Zahlenwert) für neue FälleStrukturen finden: Clustering (Gruppen), AnomalieerkennungStrategie lernen, die die Belohnung maximiert
BeispielKamera im Recyclinghof sortiert Abfall in Glas/Papier/Kunststoff; Strombedarf von morgen vorhersagenKunden eines Onlineshops in Gruppen mit ähnlichem Kaufverhalten einteilen; ungewöhnliche Überweisungen erkennenRoboterarm lernt Greifen; Spiel-KI

Trainings- und Testdaten

Daten sammeln aufbereiten und labeln aufteilen: Training / Test Modell trainieren mit Testdaten bewerten einsetzen und überwachen nicht gut genug: Daten oder Modell verbessern neue Daten, erkannte Fehler → regelmäßig nachtrainieren
Abb. A-5: Ablauf eines Machine-Learning-Projekts

Ergebnis bewerten (Beispiel Flaschenkontrolle): Eine Kamera-KI prüft 1.000 Flaschen, von denen 50 tatsächlich beschädigt sind.

KI: beschädigtKI: in OrdnungSumme
tatsächlich beschädigt40 (erkannt)10 (übersehen)50
tatsächlich in Ordnung19 (Fehlalarm)931 (richtig)950
  • Genauigkeit (Accuracy) = richtige ÷ alle = (40 + 931) ÷ 1.000 = 97,1 %
  • Trefferquote (Recall) = erkannte ÷ alle beschädigten = 40 ÷ 50 = 80 % → 20 % werden übersehen
  • Fehlalarme: 19 von 59 Alarmen (≈ 32 %) sind unbegründet
Typische Falle: hohe Genauigkeit bei seltenen FällenEin „Modell“, das immer „in Ordnung“ meldet, hätte hier 950 ÷ 1.000 = 95 % Genauigkeit und würde keine einzige beschädigte Flasche finden. Sind die gesuchten Fälle selten, aber wichtig (Krankheit, Defekt, Betrug), zählt vor allem, wie viele davon übersehen werden.

Bias und Datenqualität

Bias (Verzerrung) heißt: Das Modell liefert für bestimmte Fälle oder Gruppen systematisch schlechtere oder unfaire Ergebnisse. Die Ursache liegt fast immer in den Daten („garbage in, garbage out“):

UrsacheBeispielGegenmaßnahme
nicht repräsentative DatenGesichtserkennung vor allem mit Fotos hellhäutiger Erwachsener trainiertDaten aus allen Einsatzbedingungen und Gruppen sammeln
unausgewogene Klassen99 % der Transaktionen sind legal, Betrugsfälle kaum vertretenseltene Klassen gezielt ergänzen oder gewichten
historische Vorurteilefrühere Einstellungsentscheidungen bevorzugten eine GruppeMerkmale und Ergebnisse je Gruppe prüfen, sensible Merkmale entfernen
falsche oder uneinheitliche Labelsverschiedene Personen bewerten dasselbe Bild unterschiedlichklare Label-Richtlinien, Fachleute, Vier-Augen-Prinzip
veraltete Daten (Data Drift)Kaufverhalten ändert sich, Modell bleibt altim Betrieb überwachen, nachtrainieren

Generative KI: Halluzinationen und Erklärbarkeit

Datenschutz

EU AI Act (KI-Verordnung)

Die Verordnung (EU) 2024/1689 gilt als Verordnung unmittelbar in allen EU-Staaten. Sie ist seit August 2024 in Kraft; ihre Pflichten greifen gestaffelt: Verbote und die Pflicht, für ausreichende KI-Kompetenz der Beschäftigten zu sorgen (Art. 4), seit Februar 2025; Regeln für Allzweck-KI-Modelle (z. B. große Sprachmodelle) seit August 2025; die meisten übrigen Pflichten (u. a. Transparenz, Hochrisiko-Bereiche) laut Verordnung ab August 2026, Hochrisiko-KI in regulierten Produkten ab August 2027. Die EU-Kommission hat Ende 2025 vorgeschlagen, Teile der Hochrisiko-Pflichten zu verschieben („digitaler Omnibus“). Für die Prüfung zählt das Prinzip, nicht das genaue Datum: Je höher das Risiko für Gesundheit, Sicherheit und Grundrechte, desto strenger die Regeln.

Unannehmbar Hohes Risiko Begrenztes Risiko Minimales Risiko verboten z. B. Social Scoring, manipulative Techniken erlaubt, aber strenge Pflichten z. B. Prüfungsbewertung, Kreditwürdigkeit Transparenzpflichten z. B. Chatbots, Deepfakes, KI-erzeugte Texte keine besonderen Pflichten z. B. Spamfilter, Rechtschreibprüfung, Spiele
Abb. A-6: Der risikobasierte Ansatz des EU AI Act
StufeWas fällt darunter (Auswahl)Folgen
unannehmbares RisikoSocial Scoring; manipulative Techniken oder Ausnutzen von Schwächen (Alter, Behinderung); Emotionserkennung am Arbeitsplatz und in Bildungseinrichtungen (außer aus medizinischen oder Sicherheitsgründen); ungezieltes Sammeln von Gesichtsbildern aus dem Internet; biometrische Echtzeit-Fernidentifizierung im öffentlichen Raum (enge Ausnahmen für Strafverfolgung)verboten; Bußgeld bis 35 Mio. € oder 7 % des weltweiten Jahresumsatzes
hohes RisikoKI als Sicherheitsbauteil regulierter Produkte (Medizinprodukte, Maschinen, Fahrzeuge); KI in kritischer Infrastruktur; Bildung (Zulassung, Prüfungsbewertung); Beschäftigung (Einstellung, Beförderung, Kündigung, Aufgabenverteilung, Leistungsbewertung); Kreditwürdigkeit, Tarife von Lebens- und Krankenversicherungen; Strafverfolgung, Migration, Justizerlaubt mit Pflichten: Risikomanagement, hochwertige und auf Bias geprüfte Daten, technische Dokumentation, Protokollierung, menschliche Aufsicht, Genauigkeit und Cybersicherheit, Konformitätsbewertung und CE-Kennzeichnung, Registrierung in einer EU-Datenbank; Betreiber müssen u. a. Beschäftigte vor dem Einsatz informieren
begrenztes RisikoKI, die direkt mit Menschen interagiert (Chatbots); KI-erzeugte oder manipulierte Bilder, Videos, Texte (Deepfakes)Transparenz: Nutzer müssen erkennen können, dass sie mit einer KI kommunizieren bzw. dass Inhalte künstlich erzeugt sind
minimales RisikoSpamfilter, KI in Videospielen, Rechtschreibprüfung, Lagerprognosen, Bilderkennung zur Qualitätskontrolle von Sachenkeine besonderen Pflichten; freiwillige Verhaltenskodizes; allgemeine Regeln (DSGVO, KI-Kompetenz) gelten trotzdem

Rollen: Anbieter entwickeln ein KI-System und bringen es in Verkehr (auch ein Softwarehaus, das eine KI-Funktion in sein Produkt einbaut); Betreiber setzen es in eigener Verantwortung beruflich ein. Für Anbieter von Allzweck-KI-Modellen gelten eigene Pflichten (Dokumentation, Urheberrechtsstrategie, Zusammenfassung der Trainingsdaten).

So ordnest du ein1. Wofür genau wird die KI eingesetzt, wer ist betroffen? 2. Ist es eine verbotene Praxis? 3. Liegt der Einsatz in einem Hochrisiko-Bereich (Beschäftigung, Bildung, Kredit, kritische Infrastruktur, Sicherheitsbauteil)? 4. Interagiert die KI mit Menschen oder erzeugt sie Inhalte? → Transparenz. 5. Sonst: minimales Risiko. Nenne immer die Folge (verboten / Pflichten / Kennzeichnung / keine).

KI-Assistenten in der Softwareentwicklung

ChancenRisiken
  • Routinecode, Gerüste und Konvertierungen schneller schreiben
  • Unit-Tests und Dokumentation vorschlagen lassen
  • fremden oder alten Code erklären lassen
  • Hinweise auf Fehler und Verbesserungen (Refactoring)
  • Lernhilfe bei neuen Sprachen und Bibliotheken; schnelle Prototypen
  • fehlerhafter oder unsicherer Code (z. B. SQL-Injection), der plausibel aussieht
  • erfundene Methoden oder Pakete (Halluzination)
  • Abfluss von Quellcode, Zugangsdaten oder Kundendaten an den Anbieter
  • Lizenz- und Urheberrechtsfragen bei übernommenem Code
  • Abhängigkeit, Verlust eigener Kompetenz, Code, den niemand im Team versteht

Regeln für den Einsatz: Die Verantwortung bleibt beim Entwickler – erzeugter Code durchläuft Code-Review und Tests wie jeder andere Code. Firmenlizenz mit Datenschutzvertrag statt privater Konten, keine Geheimnisse in Prompts, klare Richtlinie, welche Werkzeuge für welche Daten erlaubt sind, vorgeschlagene Abhängigkeiten prüfen.

Akzeptanz bei Mitarbeitenden

Wird KI eingeführt, entstehen Ängste und Widerstände. Hier gelten dieselben Regeln wie beim Change-Management (siehe Block 04 Projektmanagement):

Typische Befürchtungen

  • Arbeitsplatzverlust, Entwertung der eigenen Erfahrung
  • Überwachung und Leistungskontrolle
  • Kontrollverlust: „Die Maschine entscheidet, keiner weiß warum“
  • Fehler der KI, für die man selbst geradestehen muss
  • Mehrarbeit und Überforderung in der Einführung

Maßnahmen

  • früh und ehrlich informieren: Ziel, Nutzen, was sich ändert und was nicht
  • Betroffene beteiligen: Workshop, Pilotgruppe, Erfahrungswissen beim Labeln und Testen nutzen
  • schulen (KI-Kompetenz), Ansprechpartner benennen
  • Mensch behält die Entscheidung (human in the loop)
  • Betriebsrat und Datenschutz einbinden, keine Leistungskontrolle
  • schrittweise einführen, Erfolge und Grenzen offen zeigen
So wird es in der Prüfung gefragtW23 T1 A1b (6 P): Die Beschäftigten eines Weinguts sehen ein KI-System skeptisch; beschrieben werden sollten Ziele eines Workshops. Erwartet wurden sinngemäß: Ziele des Vorhabens vermitteln, Risiken des bisherigen Zustands bewusst machen, Vorteile der KI zeigen, Befürworter, Gegner und Unentschlossene erkennen, Befürworter bestärken. KI ist in neueren Szenarien häufig der Kontext (Drohnenbilder in W23 und S26). Rechne mit Fragen zu Trainingsdaten, Datenschutz, AI Act oder Akzeptanz.

QU-05 · Green IT Sonstige

Vorkommen: 1/9 · Prüfung: W23 T1 A1c (4 P): den Begriff Green IT erläutern und Ziele nennen

Green IT bezeichnet alle Bestrebungen, Informations- und Kommunikationstechnik über ihren gesamten Lebenszyklus (Herstellung, Betrieb, Entsorgung) umwelt- und ressourcenschonend zu gestalten – und IT so einzusetzen, dass sie auch in anderen Bereichen Energie und Ressourcen spart.

Ziele: Energieverbrauch senken (Geräte, Rechenzentren, Kühlung) · CO₂-Emissionen verringern (Klimaschutz) · Rohstoffe schonen (Metalle, seltene Erden, Wasser) · Lebensdauer der Geräte verlängern und Elektroschrott vermeiden · Recycling und schadstoffarme Herstellung · Betriebskosten senken · gesetzliche Vorgaben und Nachhaltigkeitsberichte erfüllen, Image verbessern.

Green in ITGreen by IT
IdeeDie IT selbst wird umweltfreundlicher.IT hilft, in anderen Bereichen Energie und Ressourcen zu sparen.
Beispieleeffiziente Netzteile und Geräte, optimierte Kühlung, Geräte nachts ausschalten, sparsamer Code, Ökostrom für das RechenzentrumRoutenoptimierung für Lieferfahrzeuge, intelligente Heizungssteuerung, digitale Akten statt Papier, Smart Grid, Homeoffice spart Pendelwege

Maßnahmen im Rechenzentrum und die Kennzahl PUE

Beispiel: Serverraum mit 72 kW Gesamtleistung IT-Geräte (Server, Speicher, Netz): 40 kW Kühlung: 26 kW USV/Verteilung 5 kW · Licht 1 kW Nutzen: Energie für die eigentliche IT Gesamtenergie des Rechenzentrums (laut Zähler)
Abb. A-7: Die PUE setzt die Gesamtenergie ins Verhältnis zur Energie der IT-Geräte

PUE (Power Usage Effectiveness) = Gesamtenergie des Rechenzentrums ÷ Energie der IT-Geräte. Im Beispiel: 72 kW ÷ 40 kW = 1,8. Für jede Kilowattstunde, die die Server nutzen, werden also 0,8 kWh zusätzlich für Kühlung, USV und Licht verbraucht. Der Idealwert 1,0 ist praktisch nicht erreichbar. Ältere Serverräume liegen oft bei 1,8–2,5, moderne Rechenzentren bei 1,2–1,4. In Deutschland schreibt das Energieeffizienzgesetz (EnEfG) größeren Rechenzentren (ab 300 kW) Grenzwerte vor, z. B. höchstens 1,2 für Neubauten ab Mitte 2026.

So gehst du bei Berechnungen vor:

  1. Leistungen in kW bestimmen (W ÷ 1.000), IT-Leistung und Gesamtleistung trennen.
  2. PUE = Gesamtleistung ÷ IT-Leistung (eine Verhältniszahl, kein Prozentwert).
  3. Energie (kWh) = Leistung (kW) · Betriebsstunden; Dauerbetrieb: 24 h · 365 = 8.760 h pro Jahr.
  4. Kosten = kWh · Strompreis; CO₂ = kWh · Emissionsfaktor (kg CO₂ je kWh).
  5. Einsparung = alt − neu; Einheiten in jeder Zeile mitschreiben.

Beispiel fortgesetzt: 72 kW · 8.760 h = 630.720 kWh pro Jahr. Senkt eine neue Kühlung die PUE auf 1,3, braucht der Raum 40 kW · 1,3 = 52 kW, also 455.520 kWh. Einsparung 175.200 kWh, bei 0,30 €/kWh 52.560 € und bei 0,38 kg CO₂/kWh rund 66,6 t CO₂ im Jahr.

Typische FehlerLeistung (kW) und Energie (kWh) verwechseln · W nicht in kW umrechnen · mit 365 statt 8.760 Stunden rechnen. Außerdem: Die PUE sagt nichts über den absoluten Verbrauch. Werden Server konsolidiert, aber die Kühlung nicht angepasst, sinkt der Gesamtverbrauch, die PUE wird aber sogar schlechter (gleicher Kühlaufwand für weniger IT-Leistung).

Nachhaltige Softwareentwicklung

Software bestimmt, wie viel Hardware, Rechenzeit, Speicher und Datenübertragung gebraucht wird. Ansatzpunkte:

Hardware-Lebenszyklus und Zertifikate

Bei Notebooks, Tablets und Smartphones entsteht oft der größere Teil der CO₂-Emissionen bereits bei der Herstellung, nicht im Betrieb. Deshalb wirkt eine längere Nutzung besonders stark: reparieren und aufrüsten (Akku, Arbeitsspeicher, SSD), gebrauchte („refurbished“) Geräte kaufen, Altgeräte nach sicherer Datenlöschung weitergeben, fachgerecht recyceln (Rücknahme nach Elektro- und Elektronikgerätegesetz). Bei der Beschaffung zählen Energieverbrauch, Reparierbarkeit, Ersatzteil- und Update-Zusagen, Schadstoffarmut und Rücknahme.

ZeichenBedeutung
Blauer EngelUmweltzeichen der Bundesregierung; Kriterien u. a. für Computer, Monitore, Drucker, Rechenzentren und (seit 2020) für ressourcen- und energieeffiziente Software
Energy StarEnergieeffizienz-Label der US-Umweltbehörde EPA, u. a. für PCs, Monitore und Server
TCO Certifiedinternationales Nachhaltigkeitszertifikat für IT-Produkte: Umwelt, Ergonomie, soziale Bedingungen in der Lieferkette
EU-EnergielabelEffizienzklassen A bis G, u. a. für Monitore und Fernseher
EPEAT, 80 PLUSUmweltbewertung elektronischer Produkte; Wirkungsgrad von Netzteilen

Maßnahmen bewerten

Eine Maßnahme ist gut, wenn sie viel einspart und wenig Nachteile hat. Kriterien: Einsparung (kWh, €, CO₂), Investition und Amortisationszeit (= Investition ÷ jährliche Einsparung; z. B. 30.000 € ÷ 12.000 €/Jahr = 2,5 Jahre), Umsetzungsaufwand und Risiko (z. B. weniger Server = Ausfall trifft mehr Dienste, Redundanz einplanen), Nebenwirkungen wie der Rebound-Effekt (effizientere Technik wird mehr genutzt, die Einsparung schrumpft).

So wird es in der Prüfung gefragtW23 T1 A1c (4 P): „Erläutern Sie den Begriff Green IT“ und Ziele nennen. Erwartet wurde sinngemäß: umweltschonender Einsatz von IT über den gesamten Lebenszyklus, Energie effizienter nutzen, Ressourcen und Klima schonen, IT-Lösungen, die in anderen Bereichen Einsparungen ermöglichen. Mit Rechnungen (PUE, kWh, Kosten) oder Maßnahmen im Szenario ist bei künftigen Prüfungen zu rechnen, zumal neuere Szenarien Rechenzentren und Cloud-Datenbanken enthalten.

B · Belegsatz

Enthält nur, was dir auch die IHK beilegen würde: die Ausgangssituation, die englischen Fachtexte, eine Funktionsliste der Tabellenkalkulation (wie im Belegsatz S23) und die Daten zu den Aufgaben. Keine Erklärungen.

Anlage 1 · Ausgangssituation

Die Aufgaben dieses Blocks beziehen sich auf die folgende Ausgangssituation:

Die Pflanzenhof Lindner GmbH in Osnabrück ist ein Gartenbaubetrieb mit rund 140 Beschäftigten. Zum Unternehmen gehören sechs Gewächshäuser (Zierpflanzen, Kräuter, Gemüsejungpflanzen), ein Gartencenter und ein Online-Shop mit eigenem Lieferdienst im Umkreis von 40 km. Lieferungen und Liefergebühren werden bisher mit Tabellenkalkulationen geplant, Störungen der IT werden per Telefon oder E-Mail gemeldet. In einem eigenen Serverraum laufen Warenwirtschaft, Kassensystem und Dateiserver.

Ihr Ausbildungsbetrieb, die Nordwind Software GmbH in Bremen (35 Beschäftigte), entwickelt für den Pflanzenhof die Plattform „GrünBlick“:

GrünBlick läuft bei einem Cloud-Anbieter mit Rechenzentren in Frankfurt; die Datenbank wird repliziert. Das Entwicklungsteam von Nordwind besteht aus sechs Personen und arbeitet nach Kanban. Der Pflanzenhof hat sich vorgenommen, bis 2030 klimaneutral zu werden, und will dafür auch seinen Serverraum modernisieren.

Sie arbeiten im Projektteam von Nordwind mit.

Hinweise: Heute ist Samstag, der 10.10.2026. Geldbeträge in Euro.

Anlage 2 · Englischer Fachtext A (zu QU-01.1)

Kanban for Software Teams

Kanban is a method for managing knowledge work that has its roots in lean manufacturing. In contrast to Scrum, Kanban does not prescribe iterations of a fixed length, specific roles or a sprint backlog. Instead, a team starts with the process it already uses and improves it step by step.

The central tool is the Kanban board. Each work item is represented by a card that moves from left to right through columns such as “To Do”, “In Progress”, “Review” and “Done”. The board makes the flow of work visible to everyone, including stakeholders outside the team.

The most important practice is limiting work in progress (WIP). A WIP limit defines the maximum number of cards that may be in a column at the same time. When a column has reached its limit, team members must not pull new work into it; instead, they help to finish the items that are already in progress. Although this may feel slower at first, it reduces context switching, exposes bottlenecks and shortens the time a work item needs from start to finish.

Kanban is a pull system: work is pulled into the next column only when there is free capacity, rather than being pushed onto people by a manager.

Teams measure their performance with flow metrics. Lead time is the time between the moment a request is accepted and its delivery to the customer, whereas cycle time only covers the period in which the team is actively working on it. Throughput is the number of items completed per week.

Quelle: eigener Text für dieses Übungsmaterial

Anlage 3 · Englischer Fachtext B (zu QU-01.2)

Database Replication in the Cloud

Replication means keeping copies of the same data on several database servers, so-called nodes. In the most common set-up, one node acts as the primary (sometimes called leader). All write operations (INSERT, UPDATE, DELETE) are sent to the primary, which then forwards the changes to one or more replicas.

Replication can be synchronous or asynchronous. With synchronous replication, the primary confirms a transaction to the application only after at least one replica has stored the change as well. No committed data is lost if the primary fails, but every write takes longer, especially when the replica is located in a different data center. With asynchronous replication, the primary confirms the transaction immediately and sends the changes to the replicas afterwards. Writes are fast, whereas the replicas may be slightly behind the primary. This delay is called replication lag. It is usually less than a second, but under heavy load it can grow to several seconds or even minutes.

Replicas are used for two main purposes. First, they increase availability: if the primary fails, a replica can be promoted to become the new primary (failover). Many cloud providers perform this automatically within one or two minutes. Second, read replicas improve performance, because read-only queries such as reports or product searches can be distributed across several nodes and do not slow down the primary.

However, replication is not a backup. If a user accidentally deletes a table, the DELETE statement is replicated to all nodes within seconds. Point-in-time backups are therefore still required.

Applications that read from asynchronous replicas must tolerate stale data. A typical problem is that a user saves a change and immediately reloads the page, but the read request is routed to a replica that has not yet received the change. A common solution is to send reads that must be up to date – for example, a user’s own recent changes or stock levels during checkout – to the primary (“read-your-writes” consistency).

Quelle: eigener Text für dieses Übungsmaterial

Anlage 4 · Englischer Fachtext C (zu QU-01.3)

From Monolith to Microservices

A monolithic application is built and deployed as a single unit. All functions – for example user management, product catalogue, ordering and payment – share one code base and usually one database. Monoliths are simple to develop, test and deploy as long as the application and the team are small. As they grow, however, every change requires the whole application to be rebuilt and redeployed, and a fault in one module can bring down the entire system.

In a microservice architecture, an application is split into small, independent services. Each service covers one business capability, runs in its own process and owns its data; other services may access this data only through the service’s API, never directly through the database. Services communicate over the network, typically via REST APIs using HTTP and JSON, or asynchronously via a message broker.

The main benefits are:

  • Independent deployment: a team can release a new version of its service without coordinating a release of the whole system.
  • Independent scaling: only the services under heavy load need additional instances. During a sales campaign, for example, a shop can scale the catalogue service while the accounting service keeps running on a single instance.
  • Fault isolation: if one service fails, the others can continue to work, provided that they handle the failure gracefully, e.g. with timeouts and fallback values.
  • Technology freedom: each team can choose the programming language and database that best fit its service.

An API gateway is a single entry point for all clients such as mobile apps and web browsers. It routes each request to the responsible service and takes over cross-cutting tasks like authentication, rate limiting and logging, so that these functions do not have to be implemented in every service.

Microservices are not free, though. A distributed system is considerably more complex than a monolith: network calls can be slow or fail, data is spread across several databases, and transactions that span several services are difficult to implement. Testing and debugging require more effort, because a single user request may pass through many services. Operating dozens of services also requires automation, such as container orchestration, centralized logging and monitoring.

For these reasons, experts recommend that small teams start with a well-structured monolith (“modular monolith”) and extract services only when there is a clear need, for instance when parts of the system have very different load profiles or are developed by separate teams. An API should be designed carefully from the start: once external clients depend on it, changes must remain backward compatible, which is why many providers put a version number in the URL, e.g. /api/v2/orders.

Quelle: eigener Text für dieses Übungsmaterial

Anlage 5 · Tabellenkalkulation: Funktionen (Auszug)

Argumente werden durch Semikolon getrennt, optionale Argumente stehen in eckigen Klammern. Bezug auf eine Zelle in einem anderen Arbeitsblatt: Blattname!Zelle (Beispiel: Zonen!C2). Datumswerte werden intern als fortlaufende Zahl gespeichert (Anzahl der Tage seit dem 01.01.1900). Wahrheitswerte: WAHR / FALSCH (TRUE / FALSE).

FunktionenglischSyntax
SUMMESUMSUMME(Zahl1; [Zahl2]; …)
MITTELWERTAVERAGEMITTELWERT(Zahl1; [Zahl2]; …)
MIN / MAXMIN / MAXMIN(Zahl1; [Zahl2]; …)
ANZAHLCOUNTANZAHL(Wert1; [Wert2]; …)
ZÄHLENWENNCOUNTIFZÄHLENWENN(Bereich; Suchkriterium)
SUMMEWENNSUMIFSUMMEWENN(Bereich; Suchkriterium; [Summe_Bereich])
RUNDENROUNDRUNDEN(Zahl; Anzahl_Stellen)
WENNIFWENN(Prüfung; Dann_Wert; Sonst_Wert)
UND / ODERAND / ORUND(Wahrheitswert1; [Wahrheitswert2]; …)
SVERWEISVLOOKUPSVERWEIS(Suchkriterium; Matrix; Spaltenindex; [Bereich_Verweis])
Bereich_Verweis: FALSCH = genaue Übereinstimmung, WAHR = ungefähre Übereinstimmung
XVERWEISXLOOKUPXVERWEIS(Suchkriterium; Suchmatrix; Rückgabematrix; [wenn_nicht_gefunden])
HEUTETODAYHEUTE()
DATUMDATEDATUM(Jahr; Monat; Tag)
TAG / MONAT / JAHRDAY / MONTH / YEARJAHR(Zahl)
WOCHENTAGWEEKDAYWOCHENTAG(Zahl; [Typ])
Typ 2: 1 = Montag, 2 = Dienstag, … 7 = Sonntag

Anlage 6 · Arbeitsmappe „Angebot.xlsx“ (zu QU-02.1)

Angebot des Gartencenters für einen Gewerbekunden. Der Rabatt in G2 gilt für alle Positionen. Grau markierte Zellen sollen Formeln enthalten.

ABCDEFG
1ArtikelEinzelpreisMengeGesamtGesamt nach RabattRabatt
2Lavendel (Topf 12 cm)3,90408 %
3Buchsbaum-Kugel 30 cm24,906
4Hortensie (Topf 17 cm)12,5015
Angebot

Anlage 7 · Arbeitsmappe „Lieferplanung.xlsx“ (zu QU-02.2 und QU-02.3)

Grau markierte Zellen enthalten Formeln. Im Arbeitsblatt Lieferung werden die Ergebnisse so angezeigt, wie sie mit den Formeln entstehen sollen; die Formeln in Zeile 6 bzw. 7 werden bis Zeile 11 nach unten kopiert.

ABCDEFG
1BestellNrDatumKundentypZoneWarenwertBezahltStatus
2510114.09.2026Privat154,80ja
3510218.09.2026Gewerbe3412,00nein
4510321.09.2026Privat289,90ja
5510425.09.2026Privat236,50nein
6510529.09.2026Gewerbe11.250,00ja
7510630.09.2026Privat4149,00nein
8510702.10.2026Privat127,33ja
9510805.10.2026Gewerbe2318,40nein
10510907.10.2026Privat364,90nein
11511009.10.2026Privat2112,00ja
12
13Auswertung
14Anzahl Bestellungen in Zone 2
15Summe Warenwert der Gewerbekunden
16Ø Warenwert (2 Nachkommastellen)
Bestellungen
ABCDEFG
1ZoneGebietGrundgebührMindestbestellwertLieferfrei abSamstagszuschlag
21Osnabrück Stadt4,9020,0060,005,00
32Landkreis Nord7,9030,0090,00
43Landkreis Süd9,9040,00120,00
54Umland bis 40 km14,9050,00150,00
Zonen
ABCD
1BestelldatumDo, 08.10.2026
2Zone3
3Warenwert89,50
4Mindestbestellwert erreicht?ja
5LiefertagWochentagGrundgebührLiefergebühr
6Fr, 09.10.202659,909,90
7Sa, 10.10.202669,9014,90
8So, 11.10.202679,90keine Lieferung
9Mo, 12.10.202619,909,90
10Di, 13.10.202629,909,90
11Mi, 14.10.202639,909,90
Lieferung

Regeln des Lieferdienstes: Geliefert wird frühestens am Tag nach der Bestellung, sonntags nicht. Die Grundgebühr hängt von der Zone ab und entfällt, wenn der Warenwert den Betrag „Lieferfrei ab“ der Zone erreicht. Für Lieferungen an Samstagen wird immer der Samstagszuschlag berechnet.

Anlage 8 · Support für GrünBlick: Auszug aus dem Servicevertrag

Servicezeit: Montag bis Samstag 7:00–19:00 Uhr (außer an Feiertagen). Reaktions- und Lösungszeiten laufen nur innerhalb der Servicezeit. Im Status „Wartend auf Melder“ ruht die Frist.

Priorität (P1 = höchste)
Dringlichkeit ↓ /
Auswirkung →
hochmittelgering
hochP1P2P3
mittelP2P3P4
geringP3P4P4
Fristen
PrioritätReaktionszeitLösungszeit
P115 Minuten4 Stunden
P21 Stunde8 Stunden
P34 Stunden3 Servicetage
P41 Servicetagnächstes Release (spätestens 30 Tage)
AuswirkungDringlichkeit
hocheine Kernfunktion (Bestellung, Zahlung, Lieferung, Gewächshaussteuerung) ist für viele Nutzer ausgefallen oder es entsteht direkter Umsatzverlustder Schaden wächst schnell (z. B. Gefahr für Pflanzen, laufende Bestellungen gehen verloren), kein Workaround
mitteleine Teilfunktion ist gestört oder eine Abteilung bzw. Nutzergruppe ist betroffenLösung im Laufe des Tages nötig, ein Workaround ist mit Mehraufwand möglich
geringeinzelne Person betroffen oder Komfortfunktion; Arbeit ist normal möglichLösung kann geplant werden

Support-Organisation:

Anlage 9 · Ticketliste GrünBlick (Auszug, Oktober 2026)

TicketEingangMeldung (gekürzt)Auswir­kungDring­lichkeitStatuserste Reaktiongelöst
T-1041Mo 05.10. 08:12Kundin: Link zum Zurücksetzen des Passworts kommt nicht angeringmittelgeschlossen08:4009:05
T-1042Mo 05.10. 10:30Gartencenter: Kartenzahlung im Online-Shop schlägt für alle Kundinnen und Kunden fehl, Bestellungen brechen abhochhochgeschlossen10:5213:10
T-1043Di 06.10. 07:05Gewächshaus 4: Dashboard zeigt seit 6:40 Uhr keine Temperaturwerte; die Lüftung läuft im Notprogramm, für mittags ist starke Sonne angesagt––in Bearbeitung07:15–
T-1044Di 06.10. 14:05Verkauf: neue Mitarbeiterin benötigt Zugang zum AuswertungsmodulgeringgeringgeschlossenMi 09:30Mi 10:00
T-1045Mi 07.10. 09:00Kunde: Tippfehler in der Beschreibung einer Rosensortegeringgeringgelöst11:20Do 08:15
T-1046Mi 07.10. 11:20Lieferdienst: Seit dem Update vom 06.10. stürzt die Liefer-App bei allen Fahrern beim Scannen ab; Lieferungen werden auf Papier notiert und abends nachgetragen––in Bearbeitung11:45–
T-1047Do 08.10. 07:12Gewächshaus 2: Dashboard zeigt keine Temperaturwerte (gleiches Fehlerbild wie T-1043, dritter Fall seit September); behoben durch Neustart des Sensor-Gatewaysmittelhochgelöst07:2007:50

„–“ in den Spalten Auswirkung/Dringlichkeit: noch nicht eingestuft. Zeitangaben ohne Wochentag beziehen sich auf den Eingangstag.

Anlage 10 · KI-Modul „PflanzenCheck“

Kameras fotografieren die Pflanzentische zweimal täglich. PflanzenCheck soll jedes Foto einer der Klassen gesund, Echter Mehltau, Blattläuse oder Grauschimmel zuordnen. Erkannte Krankheiten werden dem Gewächshausteam gemeldet; befallene Pflanzen werden behandelt oder aussortiert.

Trainingsdaten (Stand September 2026):

Geplanter Einsatz: ab November 2026 in allen sechs Gewächshäusern (auch Kräuter und Gemüsejungpflanzen), in den Wintermonaten unter Kunstlicht.

Testergebnis: 2.000 Fotos, die nicht für das Training verwendet wurden (ebenfalls aus den Gewächshäusern 1 und 2, Juli 2026); ausgewertet nur nach krank/gesund:

PflanzenCheck: krankPflanzenCheck: gesundSumme
tatsächlich krank21090300
tatsächlich gesund601.6401.700

Anlage 11 · Serverraum des Pflanzenhofs: Kenndaten

Ist-Zustand (Messung September 2026)Planung (Angebot eines Systemhauses)
  • 14 physische Server, Leistungsaufnahme im Mittel je 320 W, mittlere CPU-Auslastung 9 %
  • Speicher und Netzwerk (Storage, Switches, Firewall): zusammen 1,02 kW
  • Gesamtleistung des Serverraums laut Zähler (mit Klimagerät, USV, Beleuchtung): im Mittel 10,45 kW
  • Betrieb rund um die Uhr
  • Virtualisierung auf 3 Hosts mit je 550 W
  • Speicher und Netzwerk: zusammen 1,05 kW
  • neue Kühlung (Kalt-/Warmgang, freie Kühlung mit Außenluft): erwartete PUE 1,4
  • Investition einschließlich Einrichtung: 38.000 €

Kenndaten: Strompreis 0,28 € je kWh · Emissionsfaktor 0,38 kg CO₂ je kWh · 1 Jahr = 8.760 Stunden

Anlage 12 · GrünBlick: Beobachtungen aus dem Testbetrieb

  1. Produktbilder: Der Shop liefert in der Listenansicht die Originalfotos der Produktkamera aus (Ø 4,8 MB, 4000 × 3000 Pixel). Auf dem Smartphone werden sie mit 400 × 300 Pixeln angezeigt. Pro Tag werden rund 30.000 Produktbilder in der Listenansicht abgerufen. Ein für diese Größe optimiertes WebP-Bild hätte etwa 0,12 MB.
  2. Liefer-App: Jedes der 25 Diensthandys fragt alle 5 Sekunden beim Server nach, ob neue Aufträge vorliegen – rund um die Uhr, obwohl nur Montag bis Samstag von 8 bis 18 Uhr ausgeliefert wird.
  3. Sensordaten: 600 Sensoren senden jede Minute einen Messwert. Alle Rohwerte werden unbegrenzt gespeichert und jede Nacht vollständig (nicht nur die Änderungen) in eine zweite Cloud-Region kopiert.
  4. KI-Training: PflanzenCheck wird jede Nacht mit allen bisher gesammelten Fotos komplett neu trainiert, auch wenn keine neuen gelabelten Fotos hinzugekommen sind (Rechenzeit je Lauf: 6 GPU-Stunden).
  5. Testumgebung: Die Entwicklungs- und Testserver in der Cloud laufen rund um die Uhr; genutzt werden sie Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr.
  6. Systemvoraussetzungen: Die Liefer-App läuft nur auf Smartphones ab Android 15 bzw. iOS 18. Neun der 25 Diensthandys müssten deshalb ersetzt werden, obwohl sie technisch einwandfrei sind.

Annahmen: 1 GB = 1.000 MB · Energiebedarf der Datenübertragung (Netz und Rechenzentren) 0,03 kWh je GB

C · Aufgaben

Alle Aufgaben beziehen sich auf die Ausgangssituation in Anlage 1. Antworten auf Fragen zu englischen Texten sind auf Deutsch zu formulieren. Formeln der Tabellenkalkulation dürfen in deutscher oder englischer Schreibweise angegeben werden (Funktionsliste in Anlage 5).

QU-01 · Englischer Fachtext

Aufgabe QU-01.1 ★☆☆ Grundlagen 6 Punkte

Das Entwicklungsteam von Nordwind arbeitet seit Kurzem nach Kanban. Eine neue Kollegin, die bisher nur Scrum kennt, hat den Text in Anlage 2 erhalten.

2 Pa) Nennen Sie zwei Unterschiede zwischen Kanban und Scrum, die im Text genannt werden.
2 Pb) Erläutern Sie, was ein WIP-Limit ist und welche Wirkung es laut Text hat.
2 Pc) Erklären Sie den Unterschied zwischen „lead time“ und „cycle time“.

Angelehnt an: W23 Teil 1, Aufgabe 2a (Fachbegriffe aus einem englischen Text zu agilen Methoden)

Aufgabe QU-01.2 ★★☆ Anwendung 10 Punkte

Die Datenbank von GrünBlick wird beim Cloud-Anbieter repliziert. Der Anbieter bietet synchrone und asynchrone Replikation an. Zur Entscheidung liegt Ihnen der Text in Anlage 3 vor.

4 Pa) Erläutern Sie den Unterschied zwischen synchroner und asynchroner Replikation. Nennen Sie für beide Verfahren jeweils einen Vorteil und einen Nachteil laut Text.
2 Pb) Nennen Sie die beiden im Text beschriebenen Einsatzzwecke von Replikaten.
2 Pc) Die IT-Leitung des Pflanzenhofs schlägt vor, wegen der Replikation auf die nächtliche Datensicherung zu verzichten. Nehmen Sie mit Bezug auf den Text Stellung.
2 Pd) Beschreiben Sie anhand des Textes ein Problem, das im Online-Shop von GrünBlick bei asynchroner Replikation auftreten kann, und die im Text genannte Lösung.

Angelehnt an: S22 Teil 1, Aufgabe 2c (Datenbanktechnik aus englischem Text erläutern)

Aufgabe QU-01.3 ★★★ Prüfungsniveau 16 Punkte

Für GrünBlick soll die Software-Architektur festgelegt werden. Ein Mitglied des Teams schlägt vor, Shop, Liefer-App, Gewächshaus-Monitoring und PflanzenCheck von Anfang an als Microservices umzusetzen. Das Team besteht aus sechs Entwicklerinnen und Entwicklern. Bei Aktionen wie dem Frühjahrsverkauf wird der Produktkatalog des Shops sehr stark genutzt, die übrigen Funktionen kaum stärker als sonst. Ihnen liegt der Text in Anlage 4 vor.

3 Pa) Erläutern Sie den Unterschied zwischen einer monolithischen Anwendung und einer Microservice-Architektur.
4 Pb) Erläutern Sie zwei im Text genannte Vorteile von Microservices und beziehen Sie diese jeweils auf GrünBlick.
3 Pc) Beschreiben Sie die Aufgaben eines API-Gateways.
4 Pd) Die Geschäftsführung von Nordwind fragt, ob GrünBlick von Anfang an aus Microservices bestehen soll. Geben Sie mit Bezug auf den Text eine begründete Empfehlung ab (mindestens zwei Argumente).
2 Pe) Die Bestell-Schnittstelle soll unter /api/v1/orders erreichbar sein. Erklären Sie, warum die URL laut Text eine Versionsnummer enthält.

Angelehnt an: S22 Teil 1, Aufgabe 2c, und S24 Teil 2, Aufgabe 3b (Inhalte eines englischen Fachtextes erläutern und übertragen)

QU-02 · Tabellenkalkulation

Aufgabe QU-02.1 ★☆☆ Grundlagen 6 Punkte

Für ein Angebot an einen Gewerbekunden verwendet das Gartencenter das Arbeitsblatt Angebot (Anlage 6). Die Formeln in Zeile 2 sollen nach unten bis Zeile 4 kopiert werden können.

1 Pa) Geben Sie die Formel für Zelle D2 an.
2 Pb) Geben Sie die Formel für Zelle E2 an. Der Rabatt steht in Zelle G2.
2 Pc) Ein Kollege hat in E2 die Formel =D2*(1-G2) eingegeben und nach unten kopiert. Erläutern Sie, welche Formel dann in E3 steht und welchen Wert E3 anzeigt.
1 Pd) Nennen Sie eine weitere sinnvolle Einsatzmöglichkeit für eine Tabellenkalkulation im Pflanzenhof.

Angelehnt an: S23 Teil 1, Aufgabe 3a und 3ba (Formeln, Einsatzmöglichkeit)

Aufgabe QU-02.2 ★★☆ Anwendung 10 Punkte

Im Arbeitsblatt Bestellungen (Anlage 7) sollen die grau markierten Zellen berechnet werden.

2 Pa) Geben Sie die Formel für Zelle E14 an (Anzahl der Bestellungen in Zone 2).
2 Pb) Geben Sie die Formel für Zelle E15 an (Summe der Warenwerte aller Gewerbekunden).
2 Pc) Geben Sie die Formel für Zelle E16 an (durchschnittlicher Warenwert, auf zwei Nachkommastellen gerundet).
3 Pd) In Spalte G soll „Mahnung“ erscheinen, wenn eine Bestellung nicht bezahlt ist und das Bestelldatum mehr als 14 Tage vor dem aktuellen Tagesdatum liegt; sonst bleibt die Zelle leer. Geben Sie die Formel für Zelle G2 an, die nach unten kopiert werden kann.
1 Pe) Geben Sie an, bei welchen Bestellungen am 10.10.2026 „Mahnung“ angezeigt wird.

Angelehnt an: S23 Teil 1, Aufgabe 3a (Formeln mit Funktionen aus dem Belegsatz)

Aufgabe QU-02.3 ★★★ Prüfungsniveau 20 Punkte

Bevor die Berechnung der Liefergebühren in GrünBlick programmiert wird, soll die Logik mit einer Tabellenkalkulation simuliert werden. Nach Eingabe von Bestelldatum, Zone und Warenwert zeigt das Arbeitsblatt Lieferung die nächsten sechs möglichen Liefertage mit der jeweiligen Liefergebühr an. Die Gebühren stehen im Arbeitsblatt Zonen (Anlage 7, dort auch die Regeln des Lieferdienstes).

Geben Sie Formeln an, mit denen die Inhalte der grau markierten Zellen im Arbeitsblatt Lieferung bestimmt werden. Die Formeln in Zeile 6 bzw. 7 werden bis Zeile 11 kopiert. Verwenden Sie Funktionen aus Anlage 5; Hilfswerte in weiteren Spalten sind erlaubt.

2 Pa) Zellen A6 und A7 (erster möglicher Liefertag bzw. jeweils der Folgetag).
2 Pb) Zelle B6 (Wochentag als Zahl, Montag = 1).
2 Pc) Zelle B4: „ja“, wenn der Warenwert den Mindestbestellwert der Zone erreicht, sonst „nein“.
4 Pd) Zelle C6: Grundgebühr der Zone; sie ist 0, wenn der Warenwert den Betrag „Lieferfrei ab“ der Zone erreicht.
4 Pe) Zelle D6: „keine Lieferung“ an Sonntagen; an Samstagen die Grundgebühr zuzüglich Samstagszuschlag; an allen anderen Tagen die Grundgebühr.
2 Pf) Geben Sie an, welche Werte C6 und D7 anzeigen, wenn in B3 der Warenwert 125,00 eingetragen wird.
4 Pg) Bisher pflegen vier Beschäftigte die Lieferplanung gemeinsam in einer Datei auf einem Netzlaufwerk. Beschreiben Sie zwei Probleme dieses Vorgehens und erläutern Sie jeweils, wie eine Anwendung mit zentraler Datenbank wie GrünBlick das Problem vermeidet.

Angelehnt an: S23 Teil 1, Aufgabe 3 (Folgetag, VLOOKUP, IF mit WEEKDAY, Einsatzmöglichkeit und Problem)

QU-03 · Ticketsystem / IT-Service

Aufgabe QU-03.1 ★☆☆ Grundlagen 6 Punkte

Beim Service Desk des Pflanzenhofs gehen folgende Meldungen ein.

4 Pa) Ordnen Sie jede Meldung einer Kategorie zu: Incident, Service Request, Problem oder Change.
Nr.MeldungKategorie
1„Seit heute Morgen kann sich niemand aus Gewächshaus 3 am Dashboard anmelden.“
2„Bitte richten Sie für unsere neue Auszubildende ein Benutzerkonto für GrünBlick ein.“
3„Die zehn Abstürze der Liefer-App im September sollen auf eine gemeinsame Ursache untersucht werden.“
4„Der Online-Shop soll zusätzlich die Bezahlung per Rechnung anbieten.“
2 Pb) Erläutern Sie den Unterschied zwischen Reaktionszeit und Lösungszeit in einem Service Level Agreement.

Neu (Grundlagen zu S22 Teil 1, Aufgabe 4a)

Aufgabe QU-03.2 ★★☆ Anwendung 10 Punkte

Verwenden Sie den Auszug aus dem Servicevertrag (Anlage 8) und die Ticketliste (Anlage 9).

2 Pa) Bestimmen Sie die Priorität der Tickets T-1042 und T-1044.
4 Pb) Die Tickets T-1043 und T-1046 sind noch nicht eingestuft. Schätzen Sie für beide Tickets Auswirkung und Dringlichkeit begründet ein und bestimmen Sie die Priorität.
2 Pc) Prüfen Sie, ob bei Ticket T-1042 die vereinbarte Reaktionszeit und die vereinbarte Lösungszeit eingehalten wurden.
2 Pd) T-1047 wurde durch einen Neustart des Sensor-Gateways gelöst. Begründen Sie, warum der Service Desk trotzdem ein weiteres Ticket der Kategorie „Problem“ anlegen sollte.

Neu (Vertiefung zu S22 Teil 1, Aufgabe 4)

Aufgabe QU-03.3 ★★★ Prüfungsniveau 18 Punkte

Bisher melden die Beschäftigten des Pflanzenhofs Störungen per Telefon oder E-Mail direkt an einzelne Entwickler von Nordwind. Mit dem Start von GrünBlick soll der Support über ein Ticketsystem laufen, das Nordwind als Webanwendung bereitstellt (Anlagen 8 und 9).

6 Pa) Erläutern Sie drei Vorteile, die die Einführung des Ticketsystems für den Pflanzenhof oder für Nordwind hat.
4 Pb) Erläutern Sie zwei Nachteile bzw. Risiken beim Einsatz des Ticketsystems.
4 Pc) Beschreiben Sie am Beispiel von Ticket T-1046 den Weg des Tickets durch die Support-Level. Gehen Sie dabei auf funktionale und hierarchische Eskalation ein.
4 Pd) Die Projektleitung möchte die Qualität des Supports regelmäßig überprüfen. Nennen und erläutern Sie zwei geeignete Kennzahlen.

Angelehnt an: S22 Teil 1, Aufgabe 4a (Vor- und Nachteile eines Ticketsystems für den App-Support)

QU-04 · Künstliche Intelligenz

Aufgabe QU-04.1 ★☆☆ Grundlagen 6 Punkte

In einer Projektbesprechung mit dem Pflanzenhof fallen viele Begriffe rund um KI durcheinander.

3 Pa) Erläutern Sie die Begriffe Künstliche Intelligenz, Machine Learning und Deep Learning und deren Zusammenhang.
3 Pb) Geben Sie für die folgenden Vorhaben an, ob überwachtes oder unüberwachtes Lernen eingesetzt wird, und begründen Sie kurz.
VorhabenLernverfahren und Begründung
1. PflanzenCheck lernt aus Fotos, die mit „gesund“ oder dem Namen der Krankheit beschriftet sind.
2. In den Sensordaten sollen ungewöhnliche Messverläufe (z. B. von defekten Sensoren) gefunden werden; Beispiele für Defekte liegen nicht vor.
3. Aus den Verkaufszahlen der letzten Jahre soll vorhergesagt werden, wie viele Weihnachtssterne im Dezember verkauft werden.

Neu (KI-Grundbegriffe; KI war in W23 und S26 Teil des Szenarios)

Aufgabe QU-04.2 ★★☆ Anwendung 10 Punkte

Das KI-Modul PflanzenCheck wurde trainiert und getestet (Anlage 10).

2 Pa) Erläutern Sie, warum die Testfotos nicht für das Training verwendet werden dürfen.
4 Pb) Berechnen Sie die Genauigkeit (Anteil richtiger Ergebnisse) und den Anteil der kranken Pflanzen, den PflanzenCheck übersieht. Beurteilen Sie, ob das Ergebnis für den Einsatz ausreicht.
4 Pc) Beschreiben Sie zwei Probleme der Trainingsdaten, die beim geplanten Einsatz zu schlechten oder verzerrten Ergebnissen führen können, und nennen Sie jeweils eine Gegenmaßnahme.

Neu (Trainings- und Testdaten, Bias)

Aufgabe QU-04.3 ★★★ Prüfungsniveau 20 Punkte

Der Pflanzenhof plant mehrere KI-Anwendungen und möchte wissen, was dabei zu beachten ist. Gleichzeitig will das Entwicklungsteam von Nordwind KI-Werkzeuge nutzen.

8 Pa) Ordnen Sie die geplanten Anwendungen jeweils einer Risikostufe des EU AI Act zu und nennen Sie die Folge für den Einsatz.
geplante AnwendungRisikostufeFolge
1. PflanzenCheck erkennt Krankheiten auf Fotos der Pflanzen.
2. Ein Chatbot im Online-Shop beantwortet Fragen zur Pflanzenpflege und zu Bestellungen.
3. Eine Software sortiert die Bewerbungen für 30 Saisonkräfte vor und erstellt eine Rangliste für die Personalabteilung.
4. Kameras an den Packtischen sollen per KI erkennen, ob Beschäftigte gestresst oder unmotiviert wirken, und das der Schichtleitung melden.
4 Pb) Beim Test des Chatbots empfiehlt er gegen Blattläuse ein Mittel, das es nicht gibt. Erläutern Sie, wie solche „Halluzinationen“ entstehen, und beschreiben Sie zwei Maßnahmen, die das Risiko verringern.
4 Pc) Das Entwicklungsteam von Nordwind möchte bei der Programmierung von GrünBlick einen KI-Coding-Assistenten einsetzen. Nennen Sie zwei Chancen und zwei Risiken.
4 Pd) Mehrere Beschäftigte der Gewächshäuser befürchten, dass PflanzenCheck ihre Erfahrung überflüssig macht und ihre Arbeit überwacht. Beschreiben Sie zwei Maßnahmen, mit denen der Pflanzenhof die Akzeptanz erhöhen kann.

Angelehnt an: W23 Teil 1, Aufgabe 1b (Widerstände gegen ein KI-System); AI Act und Halluzinationen neu

QU-05 · Green IT

Aufgabe QU-05.1 ★☆☆ Grundlagen 6 Punkte

Der Pflanzenhof möchte bis 2030 klimaneutral werden. Die Geschäftsführung hat den Begriff „Green IT“ gehört.

2 Pa) Erläutern Sie den Begriff Green IT.
2 Pb) Nennen Sie zwei Ziele, die der Pflanzenhof mit Green IT verfolgen kann.
2 Pc) Kreuzen Sie an, ob es sich um eine Maßnahme der Art „Green in IT“ oder „Green by IT“ handelt.
MaßnahmeGreen in ITGreen by IT
1. Die Server im Serverraum werden virtualisiert.
2. Bodenfeuchtesensoren steuern die Bewässerung; GrünBlick bewässert nur, wenn es nötig ist.
3. Abstimmungen mit Lieferanten finden per Videokonferenz statt statt mit Dienstreise.
4. Alte Notebooks erhalten neue Akkus und SSDs und werden zwei Jahre länger genutzt.

Angelehnt an: W23 Teil 1, Aufgabe 1c (Green IT erläutern, Ziele nennen)

Aufgabe QU-05.2 ★★☆ Anwendung 10 Punkte

Der Serverraum des Pflanzenhofs soll modernisiert werden. Verwenden Sie die Kenndaten in Anlage 11. Geben Sie jeweils den Rechenweg an.

2 Pa) Berechnen Sie die PUE des Serverraums im Ist-Zustand.
2 Pb) Berechnen Sie den jährlichen Energieverbrauch des Serverraums in kWh und die jährlichen Stromkosten im Ist-Zustand.
4 Pc) Berechnen Sie den jährlichen Energieverbrauch nach der geplanten Modernisierung sowie die jährliche Einsparung in kWh, in Euro und in kg CO₂.
2 Pd) Berechnen Sie, nach wie vielen Jahren sich die Investition durch die eingesparten Stromkosten amortisiert hat.

Neu (Rechnung zu Green IT; Rechenweg wie bei Speicherbedarfsaufgaben in W23/S26)

Aufgabe QU-05.3 ★★★ Prüfungsniveau 16 Punkte

GrünBlick soll das Umweltziel des Pflanzenhofs unterstützen und selbst möglichst ressourcenschonend arbeiten. Im Testbetrieb wurden die Beobachtungen in Anlage 12 festgehalten.

8 Pa) Wählen Sie vier der Beobachtungen 1 bis 6 aus. Beschreiben Sie jeweils, warum unnötig Energie oder Ressourcen verbraucht werden, und schlagen Sie eine Maßnahme vor.
4 Pb) Berechnen Sie für Beobachtung 1 die tägliche Datenmenge der Produktbilder vor und nach der Optimierung sowie die jährliche Einsparung in GB und in kWh.
4 Pc) Für die Gewächshäuser sollen 40 robuste Tablets beschafft werden. Ein Mitarbeiter schlägt vor, die Tablets alle zwei Jahre durch neue Modelle zu ersetzen. Nennen Sie zwei Umweltkriterien für die Beschaffung sowie ein passendes Umweltzeichen, und nehmen Sie zu dem Vorschlag Stellung.

Neu (nachhaltige Softwareentwicklung, Hardware-Lebenszyklus; Ergänzung zu W23 Teil 1, Aufgabe 1c)

Originalaufgaben zum Üben

Diese echten Prüfungsaufgaben passen zu diesem Block (Dateien im Ordner Prüfungsvorbereitung). Lösungen gibt es nur für 2023 Sommer, 2023 Winter, 2024 Sommer und 2025 Winter (dort vom u-form-Verlag).

PrüfungAufgabeThemaDatei · Lösung
Sommer 2022T1 A2c (9 P)Englischer Text zu MongoDB: drei Vorteile gegenüber relationalen Datenbanken2022/sommer/AE 2022 Sommer Teil 1.pdf · keine Lösung
Sommer 2022T1 A4a (12 P)Ticketsystem: drei Vorteile, ein Nachteilwie oben · keine Lösung
Sommer 2023T1 A3 (16 P)Tabellenkalkulation: Folgetag, VLOOKUP, IF/WEEKDAY, Einsatz und Probleme (Funktionen im Belegsatz, Seite 4)2023/sommer/AE Sommer 2023 Teil 1.pdf · Lösung: AE Sommer 2023 Teil 1+2 Lösungen.pdf
Winter 2023T1 A1b (6 P), A1c (4 P)Workshop gegen Widerstände bei einem KI-System; Green IT und Ziele2023/winter/AE Winter 2023 Teil 1.pdf · Lösung: AE Winter 2023 Teil 1 Lösungen.pdf
Winter 2023T1 A2a (7 P)Englischer Text zu User Stories: Ersteller, Aufbau, INVESTwie oben
Sommer 2024T2 A3b (12 P)Englischer Text: Anweisungs-, Zweig- und Pfadüberdeckung2024/sommer/AE Sommer 2024 Teil 1+2+3.pdf · Lösung: AE Sommer 2024 Teil 2 Lösungen.pdf
Winter 2025T1 A2b (9 P)Englischer Text zur eRechnung (EU-Richtlinie): Hauptziel, Aspekte2025/winter/AE Winter 2025 Teil 1.pdf · Lösung: AE Winter 2025 Lösungserleuterungen.pdf (u-form)
Sommer 2026T1 A3a (9 P)Englischer Text zu LoRa: Merkmale nennen, Eignung für Sensoren begründen2026/sommer/AE Sommer 2026 Teil 1.pdf · keine Lösung
Sommer 2026T2 A3b (5 P)KI-Auswertung von Drohnenbildern als Kontext (Speicherbedarf berechnen)2026/sommer/AE Sommer 2026 Teil 2.pdf · keine Lösung